Merkel sieht Xi als Verbündeten gegen die "Unruhe in der Welt"

Schließen Xi und Merkel kommen beim G20 Gipfel zu einem raren Abendessen zusammen. – REUTERS  Damir Sagolj  File

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich am Mittwoch in Berlin ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen der chinesischen und der deutschen Jugendmannschaft angeschaut. Bei der Seidenstraße könnten China und Deutschland gemeinsam durch die Erschließung von Drittmärkten profitieren, sagte Xi.

Später bereitete Merkel gemeinsam mit Xi den G20-Gipfel in Hamburg vor. Die Kanzlerin hatte den chinesischen Präsidenten bereits am Dienstag zum Abendessen im kleinen Kreis empfangen.

"Die deutsch-chinesischen Beziehungen stehen vor einem Neustart", sagte Xi.

Die von China betriebene Neuauflage der Seidenstraße als moderner Handelsweg ist international umstritten.

Uhr: Die Lage in Nordkorea spart der chinesische Präsident aus. Der Austausch zwischen den Menschen in China und Deutschland wünsche er sich. Aktivisten hoffen zudem, dass Merkel auch Menschenrechtsprobleme in China thematisiert. In aktuellen Fall sind das China und Argentinien - von Merkel Troika genannt.

Uhr: Die Kanzlerin begrüßt Xi. Sie habe mit Xi über die entsprechende Politik in China gesprochen.

Im Beisein Merkels und Xis wurden mehrere Wirtschaftsabkommen unterzeichnet, darunter ein Rahmenabkommen für Airbus für die Bestellung von A320- und Grossraumflugzeugen sowie für den Autokonzern Daimler für die Entwicklung von Elektroautos. China investiert schon seit Jahren auf dem Kontinent. Ein Staatsbankett des Bundespräsidenten wird Xis Besuch am Abend abschließen. Fragen der Presse waren, anders als erwartet, bei dem Pressestatement im Kanzleramt nicht vorgesehen. Deutschland begleite diese Anstrengungen positiv, sagte Merkel. Was das genau bedeutet, lässt Merkel allerdings offen. "Ich möchte, dass wir gleichberechtigt behandelt werden und uns gegenseitig Marktzugang ermöglichen", sagte die Kanzlerin in ihrem Statement. Die CDU-Chefin bedankt sich für die Unterstützung Chinas bei den G20-Vorbereitungen. Durch den Kurswechsel in der US-Außenpolitik seien Deutschland und China mehr aufeinander angewiesen.

Beide Seiten unterzeichneten in diesem Zusammenhang eine Reihe von Abkommen.

Berlins neue Pandas sind niedliche Botschafter Chinas. Und betonte zugleich, dass einige andere Nichtregierungsorganisationen noch nicht registriert seien.

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