WESER-KURIER-Fotograf vom G20-Gipfel ausgeschlossen

Journalisten werfen Polizei Schikane vor

Bremen (ots) - Für den WESER-KURIER berichtete Fotograf Rafael Heygster bislang vor Ort über die Geschehnisse auf dem G20-Gipfel in Hamburg. Außerdem sollen Pressemitarbeiter gezielt von der Polizei angegriffen worden sein.

Das Bundeskriminalamt, zuständig für die Presseakkreditierungen, hat via Twitter eine Stellungnahme zu den Vorwürfen veröffentlicht.

Auch mehrere andere Journalisten äußerten sich in den sozialen Medien und protestierten das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte. Journalisten, die auf der Liste stehen, wird demnach der G20-Ausweis weggenommen. Als er gegen 13 Uhr am Freitag in das Pressezentrum zurückkehren wollte, teilte man ihm mit, dass ihm seine Akkreditierung entzogen worden sei. Auf dem Kurzmitteilungsdienst berichteten auch drei weitere Journalisten, ihnen sei die Zugangsberechtigung weggenommen worden. Der Fotograf Björn Kietzmann twitterte, dass man ihm ebenfalls die Akkreditierung entzogen habe.

Die Akkreditierung berechtigt unter anderem dazu, das Pressezentrum sowie bestimmte, abgesperrte Bereiche in der Hamburger Innenstadt zu betreten. So habe die Behörde in Abstimmung mit dem Bundespresseamt, das von Regierungssprecher Steffen Seibert geleitet wird, die Entscheidung getroffen, einigen Journalisten die Akkreditierungen zu entziehen, weil es offenbar Sicherheitsbedenken gibt.

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