Apple baut Rechenzentrum in China auf - 'Keine Hintertüren'

Apple baut Datencenter in China – trotz strenger Datenschutz-Gesetzgebung

Das Center soll laut Unternehmen dazu dienen die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der localen Apple-Services zu verbessern.

Apple wird ein eigenes Rechenzentrum in China einrichten, um neue Regeln zu erfüllen, nach denen Daten chinesischer Nutzer im Land selbst gespeichert werden müssen. Westliche Internet-Firmen hielten sich bisher unter anderem aus Datenschutz-Bedenken mit der Einrichtung von Rechenzentren in China zurück.

Nach Microsoft und Amazon will auch Apple ein eigenes Datenzentrum im Reich der Mitte eröffnen. Zugleich erfordern die Vorschriften, dass Cloud-Dienste durch chinesische Unternehmen als Lizenzinhaber betrieben werden. Apple verspricht ausdrücklich, hohe Privatphäre und Sicherheit zu garantieren und auch keine "Backdoor" zuzulassen.

Das neue Cybersicherheitsgesetz, das die Speicherung von Nutzerdaten in China einfordert, war im Juni in Kraft getreten. Die neuen Gesetze werden von Bürgerrechtlern allerdings kritisch gesehen, da die bereits starke Kontrolle der Regierung weiter gestärkt wird.

Die Anlage sei Teil einer geplanten Investition von einer Milliarde Dollar in der im Süden gelegenen Provinz Guizhou.

Apple kooperiert bei der Erstellung des Server-Parks mit einer regierungsnahen Firma namens Guizhou-Cloud Big Data Industry Co., die das Datencenter in der Provinz Guizhou im Südwesten Chinas aufbauen wird. Gewonnen wird die Energie aus erneuerbarer Energie, anscheinend Wasserkraft.

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