Deutschland verdiente 1,34 Milliarden an Griechenland-Krise

Deutschland verdiente offenbar kräftig mit

Deutschland profitiert unmittelbar von den europäischen Hilfen für Griechenland. Dabei seien Gewinne von etwa 1,34 Milliarden Euro erzielt worden, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Antworten des Bundesfinanzministeriums auf Fragen der Grünen im Bundestag.

Nach Auswertung der Grünen wurden im Bundeshaushalt seit 2010 393 Millionen Euro an Zinsgewinnen aus dem bilateralen Kredit für Griechenland verbucht. Die Gewinne aus den Folgejahren wurden erst gar nicht überwiesen.

"Die Zinsgewinne müssen endlich an Griechenland ausgezahlt werden", forderte der Europapolitiker der Grünen, Manuel Sarrazin, in der "Süddeutschen Zeitung". "Es mag zwar legal sein, dass Deutschland an der Krise in Griechenland verdient. Legitim im moralischen Sinne der Solidarität ist es nicht".

Kürzlich hatte der Euro-Rettungsschirm die Auszahlung von weiteren 8,5 Milliarden Euro an Hilfskrediten für das schuldengeplagte Griechenland freigegeben.

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