Eishockey: Weko lässt UPC in Frieden

Weko verzichtet auf Massnahmen gegen UPC

Die Wettbewerbskommssion (Weko) ordnet keine vorsorglichen Massnahmen im Rahmen der Untersuchung wegen der Eishockey-Übertragung im Pay-TV an. Die Kommission ist jedoch zu dem Schluss gekommen: "Auch wenn vorliegend Anhaltspunkte für ein wettbewerbswidriges Verhalten der UPC gegeben sind, konnte die WEKO nicht feststellen, dass durch die mögliche Verweigerung der UPC eine nachhaltige und irreversible Änderung der Marktstruktur auf Ebene der TV-Plattformen droht". Dabei geht es hauptsächlich um die Frage, ob UPC konkurrierenden, insbesondere nicht über das Kabelnetz operierenden TV-Plattformanbietern die Eishockeyübertragungen ungerechtfertigterweise vorenthält. Damit starte der neue Sportsender MySports wie geplant am 8. September und werde das Signal nicht an Swisscom weitergeben. Swisscom hatte Antrag auf Erlass vorsorglicher Massnahmen gestellt.

In einer Pressemitteilung nennt UPC-CEO Eric Tveter den Entscheid "nicht überraschend". Und weiter: "Es wäre geradezu paradox gewesen, wenn die Weko in diesem Fall ausgerechnet zu Gunsten desjenigen Unternehmens entschieden hätte, das jahrelang seine marktbeherrschende Stellung missbraucht hat. Der weiteren Untersuchung sehen wir mit grosser Zuversicht entgegen", so Tveter. Die Swisscom lässt gemäss Mitteilung offen, ob sie den Weko-Entscheid an das Bundesverwaltungsgericht weiterziehen wird. "Wir bedauern diese Entscheidung", wird Dirk Wierzbitzki, Leiter Products und Marketing und Mitglied Konzernleitung bei Swisscom, darin zitiert.

Eishockey-Rechte führten zu Streit - die schweizer Wettbewerbskommission hat die Klage von Swisscom gegen den Kabelnetzbetreiber und Rechteinhaber UPC abgelehnt. "Darum ist es uns besonders wichtig, auch künftig umfassend berichten zu können und wir werden weiterkämpfen".

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