Frankreichs Ex-Teamspieler Malouda lief trotz Verbots bei Gold Cup auf

Die Protagonisten des neuesten Kapitels: Florent Malouda, Französisch-Guayana und die CONCACAF.

Vor elf Jahren stand Malouda im Finale der Weltmeisterschaft 2006 auf dem Platz.

Malouda wurde zwar in Französisch-Guyana geboren, lief später jedoch für die fanzösische Nationalmannschaft auf, mit der er auch Vize-Weltmeister wurde.

Die FIFA-Regularien erlauben es einem Spieler eigentlich nicht, die Nationalauswahl zu wechseln, wenn er bereits Pflichtspiele für eine andere Nation bestritten hat. Immerhin wird beim Gold Cup die beste Mannschaft von Nord-, Mittelamerika und der Karibik ermittelt, die dann auch beim Confederations-Cup antreten darf. Beziehungsweise - eigentlich ist er das nicht. Außerhalb des Turniers wäre das rechtens, denn der Küstenstaat gehört nicht zum Weltverband FIFA und muss sich somit auch nicht an dessen Regeln halten. Bereits beim Karibik Cup war Malouda für das Land aufgelaufen, der Gold Cup ist allerdings eine Veranstaltung der FIFA, womit Malouda nicht spielberechtigt war.

Was auch immer jetzt zutrifft: Die CONCACAF kündigte nach der Partie zwischen Honduras und Französisch-Guayana an, sich mit dem Fall Malouda zu befassen und ein Urteil zu fällen.

Eine Stellungnahme von offizieller Seite kann in diesem Wirrwarr eigentlich nur helfen.

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