Hendricks bleibt bei Nein zu Zulassung

Glyphosat Zehn Jahre sind zehn zu viel

Die EU-Kommission will Glyphosat für weitere zehn Jahre zulassen, Merkel ist auch dafür - aber Umweltministerin Hendricks sträubt sich dagegen. "Die Kommission hat nichts dazugelernt". Man habe seit Beginn der Glyphosat-Debatte darauf hingewiesen, dass jede Neuregelung nachteilige Folgen für die biologische Vielfalt vermeiden müsse. "Leider geht der neue Vorschlag der EU-Kommission darauf nicht ein". Die Entscheidung darüber sollen Vertreter der EU-Staaten treffen, ehe zum Jahresende die aktuelle Zulassung ausläuft. Um mit Ja oder Nein stimmen zu können, muss sich die Bundesregierung einig sein - Hendricks ist nun dagegen. Das auch auf deutschen Feldern vielfach eingesetzte Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Anders als die Weltgesundheitsorganisation sieht die europäische Chemikalienagentur Echa dafür aber keine ausreichenden Beweise.

Wirtschaftliche Interessen von Konzernen sind der Bundeskanzlerin damit offenbar wichtiger als der Umstand, dass das Herbizid Studien zufolge wahrscheinlich krebserregend ist und nachweislich ernsthaft die Augen schädigt.

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