Inflation steigt im Juni auf 1,6 Prozent

Die Inflation in Deutschland ist wie erwartet etwas gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lagen die Verbraucherpreise um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dämpfend dagegen wirkten sich erstmals seit Monaten die Energiepreise aus. Ohne Berücksichtigung der Preise für Strom, Heizöl, Benzin und Diesel hätte die Inflationsrate bei 1,8 Prozent gelegen. Die Ausgaben für Energie und die für Nahrungsmittel machen beide und zehn Prozent der Ausgaben der privaten Haushalte aus - so hoben sich die gegensätzlichen Preisentwicklungen im Juni in etwa auf. Besonders für Milchprodukte mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen, nachdem viele Molkereien mit großen Einzelhändlern höhere Preise durchsetzen konnten. Butter war im Vorjahresvergleich um knapp 60 Prozent teurer, auch andere Speisefette und Speiseöle kosteten fast 26 Prozent mehr, wie die Statistiker mitteilten. Dämpfend wirkte die Entwicklung bei Energie, die sich im Vergleich zum Juni 2016 nicht verteuerte.

Bei Fisch (+3,4 Prozent) und Fleisch (+1,8) zogen die Preise ebenfalls überdurchschnittlich an. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau ebenfalls wie zuvor geschätzt um 0,2 Prozent. Insgesamt wurden Waren um 1,5 Prozent teurer und Dienstleistungen um 1,7 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen.

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