Sparkassen-Chef geht nach Ulm

Stefan Bill wird 2018 neuer Vorstandschef der Sparkasse Ulm

An der Spitze der Sparkasse Altötting-Mühldorf steht im nächsten Jahr ein gravierender Wechsel bevor: Vorstandsvorsitzender Dr. Sein Vorgänger Oster zählt mit 32 Jahren Vorstandstätigkeit zu den dienstältesten Vorständen in Deutschland.

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Ulm hat Stefan Bill zum Vorsitzenden des Vorstandes der Sparkasse Ulm bestellt. Seit der Jahrtausendwende prägte er als Vorstandsvorsitzender in entscheidender Weise die Entwicklung der Sparkasse Ulm. 525 Mitarbeiter sind bei der Sparkasse Altötting-Mühldorf in 33 Filialen beschäftigt. Stefan Bill (45) verlässt das regionale Kreditinstitut und wird zum 1. April 2018 Chef der Sparkasse Ulm, die mit einer Bilanzsumme von 6 Milliarden Euro und über 1100 Mitarbeitern mehr als doppelt so groß ist wie die Sparkasse Altötting-Mühldorf.

Bill sagte am Mittwoch, er verlasse die Sparkasse Altötting-Mühldorf mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Er, seine Frau Birgit und die Kinder hätten hier viele gute Kontakte geknüpft, die hoffentlich auch halten würden. Aber er müsse die Chance ergreifen, ein solch großes Haus wie Ulm zu leiten. Die Null-Zins-Phase wie auch die Regulierungs-Fragen stellen nach Fazzinis Worten alle Sparkassen vor gewaltige Aufgaben.

Bill hatte seine Laufbahn mit einer Banklehre bei der Stadtsparkasse Augsburg begonnen, wechselte zur Softwarefirma der bayerischen Sparkassen und zum Verband. Dann war er bei der Sparkasse Günzburg-Krumbach, die jüngst vergeblich mit der Sparkasse Neu-Ulm fusionieren wollte, für die Gesamtbanksteuerung und Finanzen verantwortlich.

Im Jahr 2009 wurde der zweifache Familienvater in den Vorstand der Sparkasse Altötting-Burghausen berufen. Weiter im Vorstand bleiben Wolfgang Hach als stellvertretender Vorsitzender und verantwortlich für Kredite sowie Andrea Grusdas. Seit 2013 bekleidet er dort das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Die Bilanzsumme stieg von 3,7 auf 5,8 Milliarden Euro. Weiter war es Oster gelungen, den jahrelangen Rechtsstreit um hochverzinsliche Einlagen ("Scala-Papiere") am Ende gütlich zu abzuschließen.

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