György Garics beendet Karriere als Profi-Fußballer

György Garics

Ab sofort ist der 33-Jährige für den italienischen Amateurverein Imolese Calcio 1919, bei dem sich Garics im vergangenen Jahr fit gehalten hat, tätig. Nach Stationen in Italien (Napoli, Bergamo, FC Bologna) wechselte Garics in die deutsche Bundesliga zu Darmstadt. Bei meiner Entscheidung hat das Leben, und all das, was es mit sich bringt, eine wesentliche Rolle gespielt. Andere Dinge rücken in den Vordergrund, man steckt sich neue Ziele. Im August 2016 verließ er Darmstadt obwohl er noch einen gültigen Vertrag hatte und im Herbst seine Karriere noch länger abkassieren hätte können. "In den kommenden Jahren werde ich, soweit es meine Gesundheit zulässt, das Team auf dem Rasen unterstützen und im Anschluss daran den Weg von Imolese als Funktionär mitgestalten", teilte der Rechtsverteidiger in einem dem ÖFB vorliegenden Brief mit. "Es ist die Zeit gekommen, in der der Körper nachlässt, sich die Jahre am Feld bemerkbar machen und einem einfach die Luft fehlt, um wieder voll anzugreifen", schildert Garics seine damalige Situation.

Ruttensteiner hatte Garics 2003 in die Unter-21-Nationalmannschaft einberufen, als dieser die österreichische Staatsbürgerschaft erhielt. Sein Debüt im ÖFB-Nationalteam gab Garics unter Teamchef Josef Hickersberger am 6. Oktober 2006 im freundschaftlichen Länderspiel gegen Liechtenstein, wo er eines seiner zwei Länderspiel-Tore erzielen konnte.

Garics kam in 41 Länderspielen zum Einsatz und gehörte dem ÖFB-Kader bei den Europameisterschaften 2008 und 2016 an. "Dabei hat ihn seine geradlinige wie offene Art besonders ausgezeichnet", lobte Teamchef Marcel Koller in einer Aussendung.

Auch ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner schätzt den Ex-Internationalen "als Sportler wie als Mensch sehr". Er war ein absolut vorbildlicher Nationalspieler, der immer alles gegeben hat. "Neben seinem Ehrgeiz zeichnete ihn stets seine selbstbewusste und reflektierte Persönlichkeit aus".

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