Zusatzbeitrag soll 2018 stabil bleiben

Kommen nach 2018 neue Belastungen auf die Beitragszahler

Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen bleiben 2018 wohl von steigenden Beiträgen verschont. Allein im vergangenen Jahr seien 798.000 Menschen neu bei den Krankenkassen versichert worden, teilte die Chefin des Krankenkassen-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Donnerstag vor Journalisten in Nauen bei Berlin mit. In dieser Wahlperiode sei der durchschnittliche Zusatzbeitrag in dieser Wahlperiode gerade einmal um 0,2 Prozentpunkte gestiegen, "soviel wie eine halbe Pizza", hatte Gröhe diese Woche im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion erklärt.

Neben der guten Beschäftigungssituation im Land seien auch die vielen neuen Kassenmitglieder für bessere Einnahmen der Versicherungen verantwortlich, sagte Pfeiffer. Danach stieg die Zahl der Kassen-Mitglieder im ersten Halbjahr 2017 auf knapp 56 Millionen an.

Nach einem Plus der Kassen im ersten Quartal von rund 612 Millionen Euro rechnet Pfeiffer zum Jahresende mit einem Überschuss von mindestens 1,5 Milliarden Euro. Bei den neuen Kassen-Mitgliedern handelt es sich nach den Angaben der Chefin des GKV-Spitzenverbands meist um junge und gesunde Zuwanderer aus Griechenland, Spanien oder Portugal. Sie würden den Krankenkassen weniger Geld kosten als bereits länger Versicherte im gleichen Alter. Allein 2016 kamen rund 484000 Männer und 314000 Frauen neu in eine gesetzliche Kasse - Arbeitsmigranten aus der EU, anerkannte Flüchtlinge mit Jobs sowie früher Privatversicherte. Dank solcher Neuzugänge ist der Altersdurchschnitt der Kassenpatienten laut Pfeiffer seit drei Jahren konstant. Allein eine Kostenexplosion bei Krebsmedikamenten dürfte in den kommenden 15 Jahren Mehrausgaben von rund 30 Milliarden Euro verursachen. Für Hartz-IV-Bezieher bekommen Kassen nur eine Monatspauschale von jeweils 97 Euro vom Staat erstattet - dies sei "nicht annähernd ausgabendeckend". Der SPD, den Grünen und den Linken, die ein gerechteres Gesundheitssystem zum Wahlkampfthema machen wollen, nehmen die guten Nachrichten den Wind aus den Segeln - auch weil der Kassenverband auf weitere Zukunftsprognosen verzichtet.

Das Gesundheitsministerium hat zu der Frage, wie viel Hartz-IV-Empfänger die Krankenversicherungen tatsächlich kosten, ein Gutachten in Auftrag gegeben.

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