Angreifer in ägyptischen Badeort Touristen mit Messer attackiert

Der Strand von Hurghada

Kairo - Ein Angreifer hat in einem ägyptischen Badeort Touristen mit dem Messer attackiert und dabei mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt.

Es handele sich bei den Opfern um Touristinnen mit unterschiedlichen Nationalitäten. Der Angreifer sei festgenommen worden. Der Täter war anscheinend von einem öffentlichen Strand zum Strand des Ferienresorts geschwommen und hatte so den dortigen Sicherheitsapparat umgangen. Die ägyptische Regierungszeitung "Al-Ahram" sprach hingegen von zwei Ukrainerinnen. Die Getöteten waren nach offiziellen ägyptischen Angaben Deutsche. Das Motiv sei noch unklar, teilte das Ministerium mit.

Kairo Im ägyptischen Touristenort Hurghada hat ein Mann auf Touristen eingestochen. Die Ferienregion ist auch bei europäischen Urlaubern beliebt. Die Tourismusindustrie hat seit dem Aufstand des Arabischen Frühlings 2011 unter politischer Instabilität und einer schwachen Sicherheitslage gelitten. Stützen! Stabilisieren! Mit Ihrem Besuch in Ägypten will Kanzlerin Merkel einem schwer angeschlagenen Land helfen, das auf keinen Fall mit ins Bodenlose stürzen sollte. Diese könnten sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten.

In Ägypten war es lange ruhig und der Tourismus befand sich soeben im Aufwind. Dort habe er seine Opfer dann angegriffen, ehe er überwältigt werden konnte.

Im April 2006 waren bei einem Dreifach-Anschlag im ägyptischen Urlaubsort Dahab 20 Menschen getötet worden, darunter ein Kind aus Deutschland. Vier verschiedene Gruppen bekannten sich zu den Anschlägen. Hurghada gilt daher als wichtigstes Ziel für Tauchurlauber am Roten Meer überhaupt. Der Angriff ereignete sich in der Provinz Gizeh in Al-Badraschein rund 40 Kilometer südlich von Kairo.

"Im Hotel Zahabia wurden zwei deutsche Staatsbürgerinnen getötet". Zu dem Angriff bekannte sich zunächst niemand. "Wir haben in Ägypten - wie der gesamte Markt - aufgestockt, im Sommer wie im Winter", sagte der Thomas-Cook-Österreich-Chef Ioannis Afukatudis im Juni.

Bei einer Anschlagsserie im ägyptischen Badeort Sharm el-Sheikh sterben 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte unter bis heute nicht geklärten Umständen am Flughafen Scharm el-Scheich eine Bombe in die Maschine geschmuggelt, die auf dem Weg nach Sankt Petersburg war.

Related:

Comments

Latest news

Hurghada-Angreifer handelte im IS-Auftrag
Peter-Jürgen Ely, der ehemalige deutsche Honorarkonsul Hurghadas, lebt schon Jahrzehnte in dem Taucherparadies am Roten Meer. Der Mann wurde demnach als der 28-jährige Abdel Rahman aus der Region Kafr al-Scheich in Nordägypten identifiziert.

Bilfinger senkt Prognose für operatives Ergebnis
Es handle sich um Aufträge der US-Tochter Westcon, unter anderem die Montage einer Methanolanlage in Texas. Nach der Prognosesenkung haben Bilfinger-Aktien am Mittwoch nur zu Handelsbeginn unter Druck gestanden.

Vermeintliche Schnäppchen: Fliesen im Handy-Format
Als ihm dies nicht gelang, riss er den Stoff auf und entdeckte in der Tasche zwei in Handy-Format zugeschnittene Fliesen. Statt zwei hochwertiger Handys haben zwei junge Männer in Bremen auf offener Straße für 300 Euro zwei Fliesen gekauft.

Glücksspielverhalten und Gewinn der Casinos
Besonders positiv: Jugendliche spielen auch immer weniger – 2015 „zockten“ 14,6 Prozent, 2013 noch 15,8 Prozent. Circa 0,8 Prozent der Befragten haben ein echtes Problem mit ihrem Spielverhalten und sollten sich professionelle Hilfe suchen.

Benefits of online casino
Moreover, in some cities casinos are completely banned, and in this case, the cost of the road will be even higher. Also there you can find games such as keno or lotto - which are not very common in traditional institutions.

Other news