Geschafft! Roger Federer steht im Final von Wimbledon!

Rekordverdächtig

London. Roger Federer steht im Finale von Wimbledon.

Federer steht in seinem 29. Grand-Slam-Finale, das er ohne einen einzigen Satzverlust erreichte, und spielt am Sonntag um seinen achten Wimbledon-Sieg. "Die anderen sind alle größer und stärker als ich - also muss ich mir etwas einfallen lassen", erklärt der Weltranglistenfünfte auch angesichts der zwei weiteren Halbfinalisten Sam Querrey (USA) und Marin Cilic (Kroatien). Der US-Open-Sieger von 2014 entschied das erste Halbfinale gegen den Amerikaner Sam Querrey 6:7 (6:8), 6:4, 7:6 (7:3), 7:5 für sich.

An diesem Freitag kehrt Federer, der King of the Court, zurück auf seinen Heiligen Rasen, der schon bessere Zeiten gesehen hat als in diesem Jahr. "Ich bin froh, dass ich morgen frei habe und mich erholen kann und dann hoffentlich bereit bin", sagte er.

Auch im insgesamt 25. Duell mit Berdych, gegen den er 2010 im Viertelfinale von Wimbledon verloren hatte, spielte Federer von Beginn an hochkonzentriert auf.

Nach dem verlorenen ersten Satz, in dem Cilic einen 4:1-Vorsprung im Tiebreak preisgegeben hatte, übernahm der Kroate das Zepter auf dem Centre Court. Aus der Royal Box bestaunte Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg die Show des Rasenkönigs. Nimmt man aber die Turnierleistungen Federers zum Maßstab, ist ein Sieg des Tschechen kaum vorstellbar. "Wer weiß, vielleicht hat er mir damals Glück gebracht und ich kann mich heute revanchieren", sagte Rosberg vor dem Tiebreak-Krimi. Wieder hatte Federer das bessere Ende für sich. Nach seinem 18. Major-Triumph im Januar in Australien ist Federer seit seiner halbjährigen Pause in der zweiten Jahreshälfte 2016 noch immer ohne Niederlage an einem Grand-Slam-Turnier. Im dritten Satz wehrte er beim Stand von 2:3 zwei Breakbälle jeweils mit einem Ass ab, schlug einen Service-Winner und wieder ein Ass.

Gegen den Kroaten gewann Federer sechs von sieben Partien, die letzte vor einem Jahr in den Viertelfinals von Wimbledon, als der von Knie- und Rückenproblemen geplagte Schweizer einen 0:2-Satzrückstand noch drehte und dabei im vierten Durchgang drei Matchbälle abwehrte. Sein Gegner heißt Roger Federer.

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