Mehrere Touristen bei Messerattacke in Ägypten verletzt

Urlaub in Ägypten

Bei dem Messerangriff im ägyptischen Badeort Hurghada sind offenbar zwei ukrainische Touristinnen getötet worden. Über ihre Herkunft herrschte zunächst Unklarheit: Die ägyptische Regierungszeitung "Al-Ahram" berichtete, er handle sich um Ukrainerinnen. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass unter den Opfern deutsche Staatsbürger sind. "Gewissheit haben wir darüber noch nicht".

Die Botschaft in Kairo stehe im engsten Kontakt zu den ägyptischen Behörden und arbeite daran, schnellstmöglich für Aufklärung zu sorgen. Der Angreifer sei von einem öffentlichen Bereich aus an den Hotelstrand geschwommen und habe mit dem Messer mehrere Touristengruppen angegriffen, hieß es in einer Erklärung des ägyptischen Innenministeriums. Bei den Opfern handelte es sich überwiegend um russische Touristen. Das Motiv für die Tat sei unklar. Offenbar war der Mann über das Meer zum Strand geschwommen und hatte dort die Touristen attackiert. Die Ferienregion ist auch bei deutschen Urlaubern beliebt. Die Tatumstände lassen eine Terrorattacke zumindest nicht unwahrscheinlich erscheinen. "Verschwindet, euch will nicht euch Ägypter, ihr seid nicht gemeint", rief der Angreifer nach Angaben von Augenzeugen.

Das Auswärtige Amt in Berlin verurteilte den Angriff.

Ein Mann hat am Freitagnachmittag auf einem Strand in Hurghada mehrere Menschen mit einem Messer verwundet. Der Badeort am Roten Meer wird von vielen ukrainischen und anderen europäischen Touristen besucht, auch bei deutschen Urlaubern ist er sehr beliebt.

Vor zwei Jahren stürzte eine russische Passagiermaschine kurz nach dem Start aus dem Ferienort Scharm el Scheich über der Sinai-Halbinsel ab.

Badeorte in Ägypten waren in der Vergangenheit mehrfach Ziel terroristischer Anschläge. Die lokale Polizei meldet zwei deutsche Todesopfer. Zu solchen Anschlägen auf die Sicherheitskräfte kommt es immer wieder.

Ein Mitarbeiter eines örtlichen Hotels veröffentlichte auf Facebook dagegen ein Posting, es habe sich nicht um eine Terrorattacke gehandelt.

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