Messerangreifer tötet zwei Urlauberinnen an ägyptischem Strand

Zwei Tote bei Messer-Attacke auf Touristen in Urlaubsparadies

Der mutmaßliche Täter sei mit dem Messer an den Strand geschwommen und habe dann die Touristen attackiert. Das bestätigte Mohamed al-Hamzawi, Sicherheitsmanager für die Region am Roten Meer, der Nachrichtenagentur Reuters.

Die ägyptische Nachrichtenseite "Al-Masry al-Youm" berichtete, dass es sich bei den Toten um zwei Touristinnen aus der Ukraine handeln soll. Das ägyptische Innenministerium teilte mit, ein Angreifer habe am Strand eines Hotels in Hurghada am Roten Meer eine Gruppe von Urlaubern angegriffen.

Der Angreifer sei von einem öffentlichen Bereich aus an den Hotelstrand geschwommen und habe mit dem Messer mehrere Touristengruppen angegriffen, hieß es in einer Erklärung des ägyptischen Innenministeriums. Sie berufen sich auf einen hochrangigen Vertreter der Sicherheitsbehörden in Ägypten.

Die Verletzten kommen laut ägyptischer Nachrichtenseite "Al-Masry al-Youm" unter anderem aus Tschechien und Armenien. Aus Sicherheitskreisen hieß es, bei dem Angriff seien zwei Urlauberinnen getötet worden. Die Motive für die Tat waren zunächst unklar. Maskierte Angreifer hätten die Polizisten am Morgen in der Provinz Gizeh in Al-Badraschein rund 40 Kilometer südlich von Kairo beschossen, hiess es aus Sicherheitskreisen. Zwei Polizisten und drei Rekruten seien getötet worden.

Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Jahr 2013 durch die Armee unter Kontrolle des heutigen, autoritär regierenden Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi kommt es in Ägypten immer wieder zu Angriffen auf Sicherheitskräfte.

Aber auch Badeorte in Ägypten waren in der Vergangenheit mehrfach Ziel terroristischer Anschläge.

Hurghada ist ein beliebtes Reiseziel.

Hurghada ist neben Scharm el Scheich das grösste ägyptische Touristenzentrum am Roten Meer.

Vor zwei Jahren stürzte eine russische Passagiermaschine kurz nach dem Start aus dem Ferienort Scharm el Scheich über der Sinai-Halbinsel ab. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) behauptete später, das Flugzeug mit einer Bombe in einer Getränkedose zum Absturz gebracht zu haben.

Der Vorfall erinnert an einen Anschlag im Jänner 2016: Damals hatten zwei junge Ägypter in dem ägyptischen Badeort Hurghada ein Restaurant gestürmt und einen 27-jährigen Schweden und zwei 72-jährige Österreicher - ein Ehepaar - leicht verletzt. Nach schwierigen Jahren gab es heuer Anlass zur Hoffnung. Die Urlauber hätten Vertrauen zurückgewonnen.

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