Sechs Verletzte bei Messerangriff auf Touristen in Ägypten

Zunächst herrschte Unklarheit über die Nationalität der Opfer. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass unter den Opfern deutsche Staatsbürger sind.

Der später festgenommene Angreifer sei von einem öffentlichen Bereich aus an den Hotelstrand geschwommen und habe mit dem Messer mehrere Touristengruppen angegriffen, hieß es in einer Erklärung des ägyptischen Innenministeriums. Der Gouverneur der Region bestätigte, dass zwei "ausländische Bürger" getötet worden seien.

Nach dem Angriff in Hurghada bewachten ägyptische Sicherheitskräfte die Hotels und Straßen des Urlaubsortes am Roten Meer. Zunächst bekannte sich niemand zu diesem Angriff.

Der Angreifer konnte nach Ministeriumsangaben festgenommen werden.

Bei dem Messerstecher handelte es sich um einen 27-jährigen Studenten ohne Vorstrafen, meldete die Zeitung "Al-Masry al-Youm" unter Berufung auf Sicherheitskreise. "Ich will keine Ägypter", rief er demnach. "Wir trauern zutiefst um die beiden deutschen Frauen, die in Hurghada hinterhältig ermordet wurden und denken in Anteilnahme an ihre Familien", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. In seinem Heimatort habe er einen guten Ruf, zitiert das Blatt einen Verantwortlichen aus dem Sicherheitsapparat. Die Türkei und das Bundeskriminalamt (BKA) gehen davon aus, dass das Attentat in der türkischen Metropole auf die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zurückgeht. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich dazu, auf das Flugzeug einen Bombenanschlag verübt zu haben. Zwei Polizisten und drei Rekruten seien getötet worden.

Bei den Opfern handelt es sich um sind zwei deutsche Frauen. Zu diesem Angriff hatte sich der IS bekannt.

Im April 2006 waren bei einem Dreifach-Anschlag im ägyptischen Urlaubsort Dahab 20 Menschen getötet worden, darunter ein Kind aus Deutschland.

Bei einer Anschlagsserie im ägyptischen Badeort Sharm el-Sheikh sterben 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Vier verschiedene Gruppen bekannten sich zu den Anschlägen.

Bei einem Anschlag auf die Synagoge der tunesischen Insel Djerba werden 21 Menschen getötet, unter ihnen 14 deutsche Touristen.

Related:

Comments

Latest news

Strafe für Bottas in Silverstone
Vor dem zehnten Saisonlauf hat der Deutsche 20 Punkte Vorsprung auf Hamilton, Bottas ist mit 35 Zählern Rückstand WM-Dritter. Hamilton feierte auf dem Kurs nordwestlich von London zuletzt drei seiner vier Siege in Serie.

James Rodriguez: Erster Auftritt beim Telekom Cup 2017?
Verstärkt haben sich die Bayern unter anderem mit James Rodríguez und Corentin Tolisso - Douglas Costa hat den Verein verlassen. Mickael Cuisance verschoss als einziger Gladbacher, sodass die Bremer ins Finale gegen den FC Bayern München einziehen durften.

Tinte trocken: Mainz krallt sich Monaco-Talent
Er beschreibt den Kapitän der französischen U21-Nationalmannschaft außerdem als schnell und stark im Spielaufbau. Auch der AC Florenz und Feyenoord Rotterdam hätten Abdou Diallo gerne unter Vertrag genommen.

IS bekennt sich zu Anschlägen auf das Parlament in Teheran
Ein Dritter Angreifer wurde verhaftet, dennoch ist vom IS bisher keine offizielle Verlautbarung getroffen worden. Der iranische Geheimdienst sprach von Terroranschlägen, ohne jedoch direkt den IS zu erwähnen.

Benefits of online casino
Moreover, in some cities casinos are completely banned, and in this case, the cost of the road will be even higher. Also there you can find games such as keno or lotto - which are not very common in traditional institutions.

Other news