Tödliche Attacke am Strand von Hurghada

Deutsche Urlauberinnen bei Messerangriff getötet

Auch die vier Verletzten der Messerattacke sind demnach Ausländer.

In Ägypten sind bei einer Messerattacke in einer Hotelanlage in dem beliebten Urlaubsort Hurghada am Roten Meer zwei Touristinnen getötet worden. Das Ministerium sprach am Freitag zunächst von sechs verletzten Touristinnen unterschiedlicher Nationalität. Demnach soll der Angreifer zunächst an einem benachbarten Hotelstrand Urlauber attackiert haben, bevor er zum Strand seiner Anlage weitergeschwommen sei. Er sei festgenommen worden und werde verhört. Zunächst war unklar, woher die Opfer stammen.

Die zwei in Ägypten bei einer Messer-Attacke getöteten Touristen waren Sicherheitskreisen zufolge Deutsche.

Eine Bestätigung des Auswärtigen Amts, dass es sich bei den Opfern um Deutsche handele, steht allerdings noch aus. Die Agentur Interfax berichtete mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin. Zwei Polizisten und drei Rekruten seien getötet worden. Dort sei er von Sicherheitsleuten und Gästen überwältigt worden.

Fotos im Internet zeigten, wie der überwältigte Angreifer auf einem Karren liegend durch den Garten einer Hotelanlage gezogen wurde. Die "feige und niederträchtige Tat" habe sich offenbar gezielt gegen Urlauber gerichtet. "Wir trauern mit den Familien der Opfer und hoffen, dass alle, die bei dem Angriff verletzt worden sind, rasch und vollständig wieder gesund werden". Sie schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

Hurghada ist neben Scharm al-Scheich das größte ägyptische Touristenzentrum am Roten Meer. Seit den 1980er Jahren sind mehr als 250 Hotelanlagen in dem früheren Fischerdorf entstanden. Der Badeort am Roten Meer wird von vielen ukrainischen und anderen europäischen Touristen besucht, auch bei deutschen Urlaubern ist er sehr beliebt.

Bekannt ist der Badeort vor allem für seine durchgängig warmen Temperaturen und die faszinierende Unterwasserwelt.

Auch Windsurfen, Segeln und Hochseeangeln werden angeboten. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte in der Vergangenheit mehrere Attentate auf Sicherheitskräfte, Touristen und Christen für sich beansprucht.

Im Oktober 2015 kamen 224 Menschen ums Leben, als ihre im Badeort Scharm el Scheich gestartete Maschine über der Sinai-Halbinsel abstürzte.

Außerdem wurden am Freitag in der Nähe von Kairo fünf Polizisten bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkt getötet. Maskierte Angreifer hätten die Polizisten am Morgen in der Provinz Gizeh in Al-Badraschein rund 40 Kilometer südlich von Kairo beschossen, hiess es aus Sicherheitskreisen.

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