Genie der Zahlen: Renommierte Mathematikerin Mirzakhani ist tot

Fields-Medaillen-Gewinnerin Die iranische Mathematikerin Maryam Mirzakhani

Seit 2008 war sie Professorin in Stanford, wo sie mit ihrem Mann und ihrer dreijährigen Tochter lebte.

Die Mathematikerin Maryam Mirzakhani ist im Alter von 40 Jahren gestorben.

Die Fields-Medaille wird oft als Nobelpreis für Mathematik bezeichnet.

Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete, Mirzakhani sei vor vier Jahren an Knochenmarkkrebs erkrankt. Geehrt wurde sie für ihre Arbeit über komplexe Geometrie und dynamische Systeme. Das britische Fachblatt "Nature" führte sie damals auf seiner Liste der zehn wichtigsten Forscher des Jahres auf.

"Sie war ein Genie, zugleich aber auch Tochter, Mutter und Ehefrau", schrieb der iranisch-amerikanische Wissenschaftler Firouz Naderi, ein Freund von Mirzakhani, im Onlinedienst Instagram. Die 1977 in Teheran geborene Mirzakhani starb den Angaben zufolge an den Folgen einer Krebserkrankung, gegen die sie seit Jahren kämpfte. Standford-Präsident Marc Tessier-Lavigne bezeichnete Mirzakhani als eine brillante Theoretikerin, die einen nachhaltigen Beitrag für die Mathematik geleistet und tausende Frauen für Mathematik und Naturwissenschaft begeistert habe.

Mirzakhani, die in Teheran eine Schule für besonders talentierte Mädchen besucht hatte, hatte schon als Teenager Goldmedaillen bei internationalen Mathematik-Olympiaden gewonnen. Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif erklärte, Mirzakhanis Tod schmerze alle Iraner. Mirzakhani sagte einmal: "Ich fühlte, dass das etwas ist, was ich kann und ich wollte das verfolgen". "Es ist so, als wenn du dich in einem Dschungel verirrt hast und versucht, alles Wissen, das du hast, anzuwenden, um einen neuen Kniff zu finden". Mirzakhani war mit einem Mathematiker aus Tschechien verheiratet.

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