Wimbledon: Federer gegen Cilic im Finale

Der Kroate siegte in vier Sätzen

Der erste Wimbledon-Finalist heisst Marin Cilic.

"Unglaublich, einfach unglaublich", sagte Cilic, nachdem er seinen zweiten Matchball verwandelt hatte: "Es war heute nicht leicht, Sam hat zu Beginn sehr gut aufgeschlagen".

Das kann nur Federer: Der Maestro packt einen Backhand-Halbvolley Passierball der absoluten Sonderklasse aus. Gegen Jo-Wilfried Tsonga in der dritten Runde, Kevin Anderson im Achtel- und Titelverteidiger Andy Murray im Viertelfinale hatte sich Querrey jeweils nach fünf umkämpften Sätzen durchgesetzt. Die 32-Jährige aus Nordhorn musste sich gemeinsam mit der zehn Jahre älteren Tschechin dem an Nummer zwei gesetzten russischen Duo Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina mit 5:7, 2:6 geschlagen geben. Im nächsten Game holte er sich dann selber das Break.

Cilic schlug seinen Kontrahenten in 6:7 (6:8), 6:4, 7:6 (7:3), 7:5 und trifft am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/Sky) auf Roger Federer (Schweiz) oder Tomas Berdych (Tschechien). Der 28-jährige Cilic steht damit zum zweiten Mal nach 2014, als er den Titel bei den US Open geholt hatte, in einem Major-Finale. Nach dem verlorenen ersten Satz, in dem Cilic einen 4:1-Vorsprung im Tiebreak preisgegeben hatte, übernahm der Kroate das Zepter auf dem Centre Court. Als Rückschläger kam er zu deutlich mehr Chancen als sein Gegenüber, der aber zwei seiner drei Breakchancen nützte und dadurch auch im dritten und vierten Satz seine Chancen hatte. Nach seinem Ex-Trainer Goran Ivanisevic (2001) könnte Cilic der zweite Kroate werden, der im "All England Club" triumphiert.

Roger Federer hat neuerlich den Einzug in das Wimbledon-Finale geschafft.

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