Zwei deutsche Touristen in Hurghada erstochen

Horror im Paradies Hurghada ist offenbar Schauplatz einer Bluttat geworden

Bei einer Messerattacke auf Urlauber im ägyptischen Badeort Hurghada sind zwei Ausländerinnen getötet und vier weitere Menschen verletzt worden.

Der Angreifer sei von einem öffentlichen Bereich aus an den Hotelstrand geschwommen und habe mit dem Messer mehrere Touristengruppen angegriffen, hieß es in einer Erklärung des ägyptischen Innenministeriums.

Das Auswärtige Amt in Berlin schließt nicht aus, dass es sich bei den Opfern um Deutsche handelt. Der Angreifer sei festgenommen worden und werde verhört. Die Hintergründe der Tat, die viele deutsche Urlauber verunsichern dürfte, sind zunächst unklar.

Bei den Verletzten soll es sich laut einem Bericht der staatlichen Zeitung "Al-Ahram" um Touristinnen unter anderem aus Armenien und Tschechien handeln. Drei Urlauber aus Österreich und Schweden wurden dabei verletzt.

Die schweren Anschläge auf Urlauber beanspruchte stets ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (ISIS) für sich. Stützen! Stabilisieren! Mit Ihrem Besuch in Ägypten will Kanzlerin Merkel einem schwer angeschlagenen Land helfen, das auf keinen Fall mit ins Bodenlose stürzen sollte. Die Getöteten stammen Sicherheitskreisen zufolge aus Niedersachsen.

Dem Manager eines betroffenen Hotels zufolge wollte der Mann noch mehr Menschen erstechen.

Sanitäter tragen eine Verletzte Frau auf einer Trage im Zahabia Hotel in Hurghada. Der Attentäter, ein Mann in seinen Zwanzigern, habe vorgehabt, Ausländer anzugreifen, sagte ein Sicherheitsbeamter. Nach Angaben aus ägyptischen Sicherheitskreisen waren die beiden Todesopfer möglicherweise keine Touristinnen, sondern haben zumindest vorübergehend in Hurghada gearbeitet. Nach der Flucht von dem Strand habe der Mann auch im benachbarten Hotel "El Palacio" nach Gästen gestochen, sagte der Manager des Gästehauses, Khaled Taha. Das berichtete der ehemalige deutsche Honorarkonsul Hurghadas, Peter-Jürgen Ely, am Sonnabendmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Eine Bekannte von ihm habe die Frauen nach der Tat identifiziert. Bei einem Angriff auf das Bardo-Museum in der tunesischen Hauptstadt Tunis hatten Bewaffnete im März 2015 24 ebenfalls überwiegend ausländische Urlauber erschossen. Alle 224 Menschen an Bord starben kurz nach dem Start im Badeort Scharm el Scheich. Der Ort ist mit seinen mehr als 250 Hotelanlagen neben Scharm el Scheich das größte ägyptische Touristenzentrum am Roten Meer. Die Extremisten übernahmen auch die Verantwortung für den Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über dem Sinai im Oktober 2015. Nach einer Vielzahl von Anschlägen sind die Sicherheitsvorkehrungen an den Touristenorten Ägypten verschärft worden. Die Ferienregion ist auch bei Deutschen beliebt. Der Badeort ist vor allem für seine warmen Temperaturen und die faszinierende Unterwasserwelt bekannt, weshalb Hurghada als wichtigstes Ziel für Tauchurlauber am Roten Meer gilt.

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