Zwei Tote bei Messerattackein Ägypten

Hinweis auf IS-Auftrag nach Messerangriff in Hurghada

Abdel-Rahman S. habe in seinem Heimatort einen guten Ruf. In seinem Heimatort habe er einen guten Ruf, zitiert das Blatt einen Verantwortlichen aus dem Sicherheitsapparat.

Der Täter habe mit den Extremisten über das Internet in Kontakt gestanden und von ihnen den Auftrag erhalten, Ausländer anzugreifen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.

Bei diesem Angriff auf einen Polizeiposten starben fünf Polizisten.

In Ägypten sind bei zwei Angriffen auf Touristen und Sicherheitskräfte am Freitag zwei Menschen getötet worden.

Für zwei Frauen aus Deutschland kam jede Hilfe zu spät.

Das Ministerium teilte nur mit, der Angreifer sei offenbar von einem öffentlichen Strand zu einer Ferienanlage geschwommen. Der Täter konnte festgenommen werden, das Motiv ist unklar. Ob Österreicher betroffen sind, blieb zunächst auch unklar.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte: "Wir können nicht ausschließen, dass unter den Opfern auch deutsche Staatsangehörige sind". "Wir haben nunmehr die traurige Gewissheit, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff in Hurghada ums Leben gekommen sind", teilte eine Ministeriumssprecherin in Berlin mit.

Der Messer-Angreifer im ägyptischen Badeort Hurghada soll nach übereinstimmenden Medienberichten Islamist sei. Angaben der ägyptische Regierungszeitung "Al-Ahram", wonach es sich bei ihnen um Ukrainerinnen handele, wurden von der ukrainischen Botschaft in Kairo dementiert. Zunächst hieß es, bei den beiden getöteten Frauen handele es sich um Ukrainerinnen. Tausende Deutsche leben dauerhaft in der Stadt und deren Umland. Eine weitere Bekannte von ihm habe die beiden Frauen nach der Tat identifiziert.

Regierungssprecher Steffen Seibert äußerte sich bestürzt über die Tat. "Wir trauern mit den Familien der Opfer".

Hurghada ist mit seinen mehr als 250 Hotelanlagen neben Scharm el Scheich das größte ägyptische Touristenzentrum am Roten Meer. Die Ferienregion ist auch bei europäischen Urlaubern beliebt. Für Ägyptens Tourismus bedeutet der Angriff einen neuen Rückschlag. Die Dschihadisten operieren im Norden der Sinai-Halbinsel - einem militärischen Sperrgebiet, in dem sich die ägyptische Armee immer wieder heftige Gefechte mit den Extremisten liefert. Häufig waren Christen das Ziel. "Zudem deuten unterschiedliche Angaben darauf hin, dass der Mann an zwei verschiedenen Strandabschnitten auf Urlauber losging". Nach einer Vielzahl von Anschlägen sind die Sicherheitsvorkehrungen an den Touristenorten Ägypten verschärft worden.

Die schweren Anschläge beanspruchte dabei stets ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für sich.

Related:

Comments

Latest news

Wimbledon: Federer gegen Cilic im Finale
Der 28-jährige Cilic steht damit zum zweiten Mal nach 2014, als er den Titel bei den US Open geholt hatte, in einem Major-Finale. Nach seinem Ex-Trainer Goran Ivanisevic (2001) könnte Cilic der zweite Kroate werden, der im "All England Club" triumphiert.

Das Landgericht Offenburg beschäftigt sich heute mit Jogi Löw
Jogi Löw fordert eine Gegendarstellung, die klar macht, dass er keine Beziehung mit dieser Schauspielerin hat. Der Fußballbundestrainer will vor dem Offenburger Landgericht den Abdruck einer Gegendarstellung erstreiten.

Peter Tschernegg verlässt den WAC
Mit seiner Verpflichtung könne der FCSG den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft aufrechterhalten. Deshalb mussten die Schweizer zahlen: Eine Ablösesumme im sechsstelligen Bereich wird kolportiert.

Mehrere Touristen bei Messerattacke in Ägypten verletzt
Ein Mann hat am Freitagnachmittag auf einem Strand in Hurghada mehrere Menschen mit einem Messer verwundet. Offenbar war der Mann über das Meer zum Strand geschwommen und hatte dort die Touristen attackiert.

IS bekennt sich zu Anschlägen auf das Parlament in Teheran
Ein Dritter Angreifer wurde verhaftet, dennoch ist vom IS bisher keine offizielle Verlautbarung getroffen worden. Der iranische Geheimdienst sprach von Terroranschlägen, ohne jedoch direkt den IS zu erwähnen.

Other news