Berliner Party-Polizisten haben jetzt ihr eigenes Wappen

Nun gießen einige Beamten Öl ins Feuer und flanieren mit Fake-Polizeiwappen durch die Hauptstadt - ein Fall für den Polizeipräsidenten. Beamte sollen das Tragen des Abzeichens unterlassen. Schon kurz nach den Vorfällen kursierte ein neues Spaß-Abzeichen durchs Netz, auf dem das Wappen der Berliner Polizei mit einem saufenden und zwei bumsenden Bären zu sehen ist. Männer sollen in der Öffentlichkeit uriniert, ein Pärchen vor allen anderen Sex gehabt und eine Polizistin im Bademantel mit einer Dienstwaffe auf dem Tisch getanzt haben.

Als Vorlage für das gestickte Wappen diente offenbar eine Montage des NDR-Satiremagazins "extra3", die nach den Exzessen in Sozialen Medien veröffentlicht worden war. Zur Erinnerung: Ursprünglich sollten die Berliner Kräfte ihre Kollegen von der Polizei Hamburg beim G20-Gipfel unterstützen. Die Hamburger Polizeiführung schickte die Hundertschaft daraufhin umgehend nach Hause.

Wie Bild weiter berichtet, soll das Wappen bereits von Polizisten in der Öffentlichkeit getragen worden sein - zum Missfallen von Polizeipräsidenten Klaus Kandt. Im Auftrag seines Chefs schrieb jetzt ein leitender Polizeidirektor den hochrangigen Kollegen in der Sicherheitsbehörde eine Warn-Mail (liegt B.Z. vor). Der Polizeipräsident bitte darum, dass dies künftig unterbliebe. Eine Anspielung auf die angeblichen "Party-Exzesse". "Wir wollen nicht an einer Verfestigung des Party-Bullen-Images aktiv mitwirken", heißt es in der E-Mail. Je nach Einzelfall schließe der Behördenleiter disziplinare Vorermittlungen nicht aus. "Dabei wurde getrunken, getanzt, gepinkelt und ja scheinbar auch 'gebumst', wie es unser Pressesprecher so schön formuliert hat".

"In der Einsatzkleidung steckten aber schließlich auch nur Menschen". Diese jungen Kolleginnen und Kollegen arbeiten sehr professionell. Konsequenzen gab es in Berlin daher keine. "Nach jetzigem Stand ist eindeutig klar: Disziplinarwürdig ist an diesem Verhalten nichts", sagte der Sprecher der Berliner Polizei, Winfrid Wenzel, beim RBB.

Related:

Comments

Latest news

Trumps Zustimmungswert sinkt in Umfrage auf 36 Prozent
Einen derart negativen Wert hatten die früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama niemals erreicht; Ex-Präsident George W. Dem Nachrichtenportal "Politico" zufolge ist das der tiefste Wert für einen Präsidenten nach sechs Monaten im Amt seit 70 Jahren.

Kleinkind mit Fritteusenfett übergossen und verletzt
Ein kleiner Junge ist in Dortmund mit heißem Fett aus einer Fritteuse übergossen und lebensgefährlich verletzt worden. Auch ein 41 Jahre alter Familienangehöriger musste von den Rettungskräften behandelt werden.

IS bekennt sich zu Anschlägen auf das Parlament in Teheran
Ein Dritter Angreifer wurde verhaftet, dennoch ist vom IS bisher keine offizielle Verlautbarung getroffen worden. Der iranische Geheimdienst sprach von Terroranschlägen, ohne jedoch direkt den IS zu erwähnen.

Benefits of online casino
Moreover, in some cities casinos are completely banned, and in this case, the cost of the road will be even higher. Also there you can find games such as keno or lotto - which are not very common in traditional institutions.

Nintendo Classic Mini
Die große Beliebtheit der Konsole verdeutlicht, dass Menschen auch heutzutage noch Spaß an Retrospielen haben. Hoffentlich kommt bald auch eine neue SNES und andere Konsolen wie die N64 oder die PlayStation 1 wieder auf den Markt.

Other news