Mindestens acht Tote bei Sturzflut im US-Bundesstaat Arizona

Bei einer Sturzflut in den USA starben 9 Mitglieder einer Familie

Ein 13-jähriger Junge wurde am Tag nach dem Unglück noch vermisst.

Plötzlich ansteigende Wassermassen haben an einem kleinen See im US-Staat Arizona mindestens neun Menschen in den Tod gerissen.

Bis Montagabend galt im Südosten Arizonas nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes eine Warnung vor Sturzfluten. Am vergangenen Sonntag plantschten in dem Tümpel etwa 100 Menschen, als sie von Wassermassen überrascht wurden. Weitere würden noch vermisst, teilten die Behörden mit.

Den Berichten zufolge ereignete sich das Unglück nach sintflutartigen Regenfällen in einem Schlucht nahe Payson. Die Strömung ist unerwartet schnell und heftig - mindestens neun Menschen kommen ums Leben, darunter auch Kinder.

Ein Bach war binnen kurzer Zeit massiv angeschwollen und Wassermassen mit Geröll waren in einen Teich mit Flusszulauf gestürzt, in dem die insgesamt 14-köpfige Familie gebadet hatte. "Aber während der Regenzeit kann das Wasser in dem Bach binnen Minuten von 30 Zentimeter auf drei Meter steigen". Zu den Opfern zählen fünf Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren. Vier Menschen konnten gerettet werden. Die Einsatzkräfte unterbrachen in der Nacht die Suche nach dem vermissten 27-Jährigen und setzten sie am Montag fort.

Eine Frau, die in der Gegend wanderte, berichtete dem Onlineportal azfamily.com, sie habe gesehen, wie sich Menschen an Ästen und Stämmen festhielten, um nicht von den Wassermassen mitgerissen zu werden.

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