Springer verkauft Immobilien für 755 Millionen Euro

Entwurf des neuen Axel-Springer-Verlagshauses in Berlin

Der Axel-Springer-Verlag verkauft zwei Immobilien-Filetstücke im Herzen Berlins für insgesamt 755 Mio.

Für die Axel-Springer-Passage zahlen Blackstone Real Estate Partners Europe V und Quincap Investment Partners rund 330 Millionen Euro. Im Besitz von Springer bleiben die angrenzenden Hochhäuser. Es handelt sich um ein Sale-Lease-Back-Geschäft. In der Axel-Springer-Passage, die mit 52 700 Quadratmetern ähnlich groß ist, will das Unternehmen den wesentlichen Teil der Fläche bis Ende 2020 nutzen.

Ein wenig dauert es allerdings noch, bis das Geld bei Springer eintreffen wird: Der 13-geschossige Axel-Springer-Neubau, der im Dezember 2019 fertig sein soll, wurde vom norwegischen Staatsfonds Norges Bank Real Estate Management erworben. "Der erzielte Verkaufspreis liegt deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen", sagte Finanzchef Julian Deutz. "Die zusätzliche Liquidität können wir für künftige digitale Wachstumsinitiativen einsetzen".

JLL und die Anwaltssozietät Hengeler Müller haben Axel Springer beraten. "Ob wir das Gebäude besitzen oder mieten, ist dabei unerheblich". Patrick Reich, Managing Partner der Caleus Capital Investors, hat beide Transaktionen als Senior Advisor des Vorstands der Axel Springer SE begleitet. Das Geld fließt dann bei der Übergabe des Gebäudes Ende 2017.

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