Trumps Zustimmungswert sinkt in Umfrage auf 36 Prozent

Trumps Beliebtheitswerte sinken weiter- doch er findet es gar nicht so schlecht

Ein halbes Jahr nach Amtsantritt hat US-Präsident Donald Trump viele Bürger verprellt: Nur noch 36 Prozent der Befragten zeigten sich in einer am Sonntag von der "Washington Post" und dem Sender ABC veröffentlichten Umfrage zufrieden mit dem Präsidenten.

Dem Nachrichtenportal "Politico" zufolge ist das der tiefste Wert für einen Präsidenten nach sechs Monaten im Amt seit 70 Jahren.

Bei den Anhängern der Republikaner hat Trump laut der Umfrage trotzdem weiterhin eine starke Basis, 82 Prozent stimmen seiner Amtsführung zu - nur zwei Prozent weniger als im April.

58 Prozent der Amerikaner seien mit ihrem Präsidenten unzufrieden, 48 Prozent sogar "sehr unzufrieden". Und fast die Hälfte - 48 Prozent - gab an, dass sie "starke" Einwände gegen Trumps Amtsführung habe und dass die US-Führungsrolle in der Welt seit seiner Vereidigung am 20. Januar schwächer geworden sei. Einen derart negativen Wert hatten die früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama niemals erreicht; Ex-Präsident George W. Bush rutschte in seiner Amtszeit ein Mal auf einen solcher Wert. Sowohl Obama als auch George W. Bush hätten jeweils 59 Prozent aufgewiesen. So sei etwa die derzeitige Zustimmung zu Obamas Gesundheitsreform ("Obamacare") doppelt so hoch wie die zu republikanischen Plänen für ein neues System. Außerdem seien knapp 40 Prozent zu dieser Zeit der Präsidentschaft nicht schlecht - meint zumindest Trump.

43 Prozent der Umfrageteilnehmer lobten indes Trumps Entscheidungen im Wirtschaftsbereich, während 41 Prozent dagegen auftraten. Für Experten liefern die jüngsten Umfragewerte aus der WP/ABC-Befragung jedoch gewichtige Hinweise zur dramatischen Stimmungslage im Land: Der amtierende US-Präsident schneidet deutlich schlechter ab als seine Vorgänger.

Donald Trump sieht sich zurzeit mit massiven Vorwürfen konfrontiert, sein Team habe im Wahlkampf mit russischen Regierungsstellen zusammengearbeitet.

"Hillary Clinton kann illegal die Fragen für die Debatte bekommen und 33'000 E-Mails löschen, aber mein Sohn Don wird von den Fake News Media (Lügenmedien) verachtet?", schrieb der Republikaner, als die meisten Amerikaner noch schliefen.

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Besonders positiv: Jugendliche spielen auch immer weniger – 2015 „zockten“ 14,6 Prozent, 2013 noch 15,8 Prozent. Circa 0,8 Prozent der Befragten haben ein echtes Problem mit ihrem Spielverhalten und sollten sich professionelle Hilfe suchen.

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