Vater der Zombies: Kult-Regisseur George A. Romero ist tot

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                          George A. Romero sorgte mit seinen extremen Gewaltdarstellungen für Kontroversen. – REUTERS

Seinen großen Durchbruch hatte George Romero 1968 mit seinem Klassiker "Die Nacht der lebenden Toten". Den Film, den er zusammen mit dem geplanten Regisseur Matt Birman erdachte, beschrieb Romero als Mischung aus seinen Zombiefilmen, "Fast & Furious" und "Ben-Hur". Romero verstarb im Alter von 77 Jahren nach einem, wie sein langjähriger Geschäftspartner Peter Grunwald mitteilt, "kurzen, aber aggressiven Kampf mit Lungenkrebs". Außerdem sollen seine Frau Suzanne und seine Tochter Tina bei ihm gewesen sein und ihm seine letzte Reise so erleichtert haben.

Mit seinen Werken inszenierte Romero Zombies als Metaphern für an die Gesellschaft angepasste Menschen, Kommerzialisierung oder Klassenunterschiede. "Die Zombies konnten alles sein", sagte Romero in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP im Jahr 2008. Es ist eine Katastrophe da draußen. "Sie versagen, damit umzugehen", erklärte er. "(.) Das ist der Teil, der mir immer gefallen hat". Darin bewegen sich die Untoten langsam, sehnen sich nach menschlichem Fleisch und können nur durch einen Schuss in den Kopf getötet werden. Wenn der Zombie einen Menschen beisst, wird auch dieser zum Untoten.

Der damals mit einem Budget von rund 100.000 Dollar gedrehte Streifen handelt von Leichenfressern ("Ghuls"), die eine Gruppe von Menschen attackieren, die sich in einem Farmhaus versteckt halten.

Viele werteten den Film als sozialkritisches Stück über Rassismus in den Vereinigten Staaten. In "Zombie" greifen sich Menschen gegenseitig in einem Einkaufszentrum an, während draußen Untote wüten.

Er gilt als der Schöpfer des Zombiefilm-Genres - jetzt ist der US-Regisseur George A. Romero im Alter von 77 Jahren gestorben.

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