Verschollene Teile von Königsberger Bernsteinsammlung entdeckt

Verschollene Teile von Königsberger Bernsteinsammlung entdeckt

Große Teile der dort gelagerten Bestände der Universitäten Königsberg und Göttingen wurden zerstört. Wissenschafter hatten sie bei Datenbankrecherchen in den USA entdeckt. Die Bernsteinstücke mit eingeschlossenen Insekten - sogenannte Inklusen - sind mittlerweile an die Universität Göttingen gegangen. Alexander Gehler, stieß nun am Museum of Comparative Zoology der Harvard University auf Material, das der Königsberger Sammlung zuzuordnen ist. Schließlich wurden rund 400 Bernsteine mit eingeschlossenen Insekten der Königsberger Sammlung identifiziert. Die Forscher gehen davon aus, dass die Bernsteine vor dem Zweiten Weltkrieg verliehen und danach nicht zurückgegeben worden waren.

Die Bernsteinsammlung in Göttingen wird jährlich von mehreren Dutzend internationalen Wissenschaftlern für Forschungszwecke genutzt. Den jetzigen Fund der als Kriegsverlust verschollen geglaubten Stücke brachte eine Ameise ins Rollen. Beide Seiten waren sich von Anfang an einig, dass die wertvollen Objekte in die ursprüngliche Sammlung zurückgebracht werden sollen, was Perez-de la Fuente persönlich übernahm. Bei den 400 Bernsteinen, die jetzt zurück in Göttingen sind, handele es sich zum großen Teil um Originalmaterial zu wissenschaftlichen Publikationen. "Einige der teils spektakulären und äußerst raren Stücke", so der Leiter des Geowissenschaftlichen Museums, Prof. Dr.

Für Schmuck aus Bernstein wird oft billiger gepresster Bernsteinstaub verwendet und nicht der wertvolle Naturbernstein.

Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörten mehr als 100.000 Objekte zur Bernsteinsammlung der Albertus-Universität Königsberg (damals Ostpreußen). Die restlichen rund 20.000 Objekte wurden später in Kunstgutlagern der Britischen Besatzungszone aufbewahrt.

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