Starauflauf bei der Premiere von "Valerian"

Vom Comic Heft auf die grosse Leinwand In Valerian jagen zwei Weltraum Cops ein Alien

In den 1960er Jahren hatte sich das Infantil-Medium in die Beletage gemendelt, vor allem in Frankreich; dort erschien das Weltraum-Opus "Valerian et Laureline" (in der deutschen Version "Valérian und Veronique") von Pierre Christin (Buch) und Jean-Claude Mézières (Grafik). Die Zusammenarbeit war toll: "Besson liebt seine Schauspieler".

Auf "Instagram" postete sie ein Teaser-Video zu ihrem Charakter im epischen Science-Fiction-Werk, sie heißt Bubble, und schrieb dazu: "Ich kann nicht fassen, dass es schon soweit ist!"

In einer hübschen Eingangsszene wird die Verbindung zum Jahr 1975 hergestellt, als amerikanische und sowjetische Astronauten sich zum ersten Mal im Weltall die Hände reichten, über die Jahrzehnte hinweg, in denen immer mehr Nationen aus verschiedenen Galaxien an die Raumstation andocken, bis hin ins 28.Jahrhundert, als aus dem multikulturellen Vorhaben der künstliche Planet "Alpha" entsteht. Aber nach dem Vorspann katapultiert sich der Film erst einmal in eine ganz andere Welt.

Das Universum als Hasch-Vision: Agenten Laureline (Cara Delevingne) und Valerian (Danne DeHaan).

Den ersten Einsatz auf einem virtuellen Großbasar kann man sich am besten als eine James-Bond-Eröffnung im LSD-Format vorstellen. Bei der Einfahrt ins Metropolis des Planeten Alpha steigert sich der visuelle Rausch noch einmal.

Der kreativen und kinetischen Energie dieses Filmes kann man sich nicht entziehen. Auch die amourösen Unstimmigkeiten in der heroischen Paarbeziehung verdampfen emotional im Ungefähren. Dagegen nimmt man Dane DeHaan als Titelheld den verwegenen Alleskönner nicht ab.

Mit Riesenaufwand verfilmte Luc Besson ein Highlight französischer Comic-Kultur: "Valerian and the City of a Thousand Planets".

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