Viel Kritik am geplanten Cockpitschutz in der Formel 1

Das Halo System wurde bereits 2016 von vielen Teams in einigen Varianten getestet

Der "Halo", übersetzt "Heiligenschein", hat sich gegen die Cockpit-Schutzscheibe "Shield" durchgesetzt. "Die Autos sind mittlerweile so sicher und das Restrisiko so klein, dass diese Entscheidung nicht gut ist für die Formel 1", so Lauda weiter.

Medienberichten zufolge sprachen sich neun der zehn vertretenen Teams gegen "Halo" aus. In der Mitteilung der Fia zur Halo-Einführung hieß es, von den Teams sei "einstimmige Zustimmung" für Halo gekommen.

Der Automobil-Weltverband FIA beschloss bei einem Treffen der Strategiegruppe in Paris die Einführung des "Heiligenscheins" zur kommenden Saison. Das Design soll aber noch verbessert werden, teilte die FIA mit. Auch er meint, Halo sei noch nicht ausreichend getestet und damit nicht ausgereift. Fixiert ist damit noch nichts, der Beschluss muss noch vom Motorsport-Weltrat abgesegnet werden. Unlängst kritisierte der Mercedes-Teamaufsichtsrat Sebastian Vettels Rammstoß beim Grand Prix von Baku unverblümt. Das System hinterließ beim WM-Führenden allerdings keinen guten Eindruck, er beklagte eine schlechte Sicht: "Wir hatten geplant, länger damit zu fahren".

Erstmals nahmen an dem Treffen der Strategiegruppe alle zehn Rennställe teil.

Auch der für die Formel 1 verantwortliche Red Bull-Berater Dr. Hinzu kommt noch aus Leistungsgründen Force India.

Mit Renault, Toro Rosso, Sauber und Haas hatten dabei aber vier Teams nur eine Beobachterrolle inne und durften nicht abstimmen. 2009 wurde Felipe Massa in Ungarn durch eine Metallfeder am Kopf verletzt. In der Formel 2 war ebenfalls 2009 der 18-jährige Henry Surtees durch einen herumfliegenden Reifen in Brands Hatch tödlich getroffen worden.

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