Mindestlohn steigt auf bis zu 11,35 Euro

Die Steigerungen gehen auf die Fortschreibung der "Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche" zurück, die der "Ärzte Zeitung" in der Kabinettsfassung vorliegt.

Der Pflege-Mindestlohn beträgt aktuell in den alten Bundesländern 10,20 Euro, in den neuen Ländern 9,50 Euro.

Zum 1. Januar 2018 soll er dem Bericht zufolge auf 10,55 Euro (Westen) beziehungsweise 10,05 Euro (Osten) steigen. Dies entspricht einem Plus von 3,4 Prozent im Westen und 5,8 Prozent im Osten. Das Gremium hatte sich bereits im April auf die Erhöhungen verständigt, die jetzt vom Kabinett gebilligt wurden.

Berlin. Der Pflege-Mindestlohn in Deutschland soll bis Anfang 2020 in zwei Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen sowie 10,85 Euro im Osten erhöht werden.

Der Mindestlohn für die Pflege wird nicht von den Tarifpartnern ausgehandelt, sondern von einer Kommission, die paritätisch mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern der öffentlich-rechtlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen besetzt ist.

Der Mindestlohn gilt nur in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen.

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