Trump bricht mit Justizminister Sessions

Donald Trump und Jeff Sessions

In einem weder mit seinen Anwälten, noch mit seinen PR-Beratern abgesprochenen Spontan-Interview mit der von ihm sonst als "Lügenpresse" diffamierten "New York Times" wütete der US-Präsident gegen seinen Justizminister sowie dessen Stellvertreter. Wenn Sessions dies schon vor seiner Ernennung zum Minister getan hätte, "hätte ich gesagt, 'Danke, Jeff, aber ich werde Dich nicht nehmen'", fügte Trump hinzu.

Der US-Präsident wetterte darüber, wie sehr ihm Sessions Verzögerungstaktik missfiel. Der Justizminister unternahm diesen Schritt, nachdem herausgekommen war, dass er sich vor seinem Amtsantritt zweimal mit dem russischen Botschafter Sergey Kislyak getroffen hatte.

In der Affäre um die Russland-Kontakte des Teams von US-Präsident Donald Trump hat sich die russische Anwältin Natalia Veselnitskaja bereit erklärt, vor dem US-Senat zu ihrem umstrittenen Treffen mit Donald Trump junior auszusagen. In der Affäre ermitteln derzeit mehrere Kongressausschüsse sowie die Bundespolizei FBI und der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller.

Trump hatte aber offenbar von seinem Justizminister erwartet, ihn vor den Ermittlungen zu schützen.

Trump äußerte ähnliche Vorwürfe auch gegen den amtierenden FBI-Direktor Andrew McCabe und den stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein. In einer an ihn gerichteten E-Mail ist von einem Versuch der russischen Regierung die Rede, seinem Vater im Wahlkampf zu helfen.

Am Donnerstag meldete sich Sessions selbst zu Wort. Sie gehen dem Verdacht möglicher Absprachen zwischen Trump-Mitarbeitern und der Führung in Moskau während des Präsidentschaftswahlkampfes im vergangenen Jahr nach. Beobachter vermuten, dass dessen Russland-Ermittlungen den Präsidenten verärgert hätten. Er warnte den Sonderermittler außerdem davor, die finanziellen Interessen des Trump-Clans bezüglich Russland zu untersuchen. In einem Interview der "New York Times" drückte Trump im Nachhinein sein Bedauern aus, Sessions überhaupt für den Posten nominiert zu haben.

Wegen der Affäre ist Trump unter Druck.

Hintergrund ist ein Treffen zwischen Donald Trump Jr. und einer russischen Anwältin während des Wahlkampfs, bei dem auch Kushner und Manafort anwesend waren.

Am Mittwoch kommender Woche sollen nun Trumps ältester Sohn und sein früherer Wahlkampfleiter Paul Manafort vor dem Justizausschuss des Senats aussagen, wie das Gremium mitteilte.

Dieser Artikel stammt aus einer Kooperation mit "Politico".

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