US-Staatsbürgerschaft für Charlie Gard und Eltern

Charlies Eltern wollen ihn für eine Therapie in die USA bringen

Wendet sich doch alles zum Guten im dramatischen Fall um den todkranken Säugling Charlie Gard (11 Monate)?

Damit ist eine Voraussetzung dafür geschaffen, dass Charlie, der an der seltenen Erbkrankheit "Mitochondriale Myopathie" leidet, für eine experimentelle Therapie in die USA reisen kann. Charlies Eltern Chris Gard und Connie Yates hatten die Ausreise beantragt, Charlies Ärzte sind allerdings dagegen.

Der renommierte Dr. Michio Hirano (56) von der "Columbia University" war am Montag nach London geflogen, hatte mit Charlie Tests durchgeführt und fünf Stunden lang mit anderen Ärzten über neue Therapiemöglichkeiten diskutiert.

Für Charlies Eltern wird es ein Schicksalstag. Die Ärzte in London hatten die Chancen als "verschwindend gering" bezeichnet. Richter Francis vom High Court in London machte schon letzten Freitag klar, dass es keinen Unterschied für ihn mache, welchen Pass Charlie besitzt.

Geht es für Charlie nun vielleicht bald in die USA? Laut den Ärzten hat der britische Junge durch die Krankheit unheilbare Gehirnschäden erlitten und könnte durch weitere Behandlungen "unnötig leiden". Er scheint es anzuschauen - ein Hinweis der Familie, dass Charlie doch nicht blind sein könnte.

Zuvor hatten Gerichte durch alle Instanzen hindurch entschieden, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen für den Buben eingestellt werden sollen. Die Ärzte im Londoner Great-Ormond-Hospital, in dem Charlie behandelt wird, glauben nicht mehr daran, dass ihm geholfen werden kann. Sie fordern, dass er in Würde sterben soll.

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