Von Trumps Interview wussten seine Berater nichts

US-Justizminister Jeff Sessions wird sich zu seinem Treffen mit dem russischen Botschafter in Washington während des Präsidentenwahlkampfs 2016 erneut erklären müssen

Die russische Anwältin Natalia Veselnitskaja hat sich bereit erklärt, vor dem US-Senat zum umstrittenen Treffen mit Donald Trump Jr. auszusagen.

US-Präsident Donald Trump ist öffentlich auf Distanz zu seinem Justizminister Jeff Sessions gegangen. Insider zufolge würden Berater Trump drängen, Sessions zunächst im Amt zu belassen. "Ich habe die Absicht, dies so lange zu tun, wie es angemessen ist", antwortete Sessions auf entsprechende Fragen bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Washington.

Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn hatte gehen müssen, weil er noch vor Amtsantritt der Regierung mit Kisljak über US-Sanktionen gegen Russland sprach und Trumps Stellvertreter darüber nicht informierte.

Sessions galt im Wahlkampf um das Präsidentenamt als einer der wichtigsten Unterstützer von Trump. Oder er hätte ihm sagen sollen, dass er sich zurückziehen wolle, bevor er den Job des Justizministers übernommen habe. Sessions' Verhalten sei "extrem unfair - und das ist ein mildes Wort - gegenüber dem Präsidenten". Comey hatte vor einem Senatsausschuss ausgesagt, er habe Trump von dem Papier erzählt, weil er der Meinung gewesen sei, dass es bald von Medien enthüllt werde.

Im Mai hatte er den damaligen FBI-Chef James Comey rausgeworfen - mutmaßlich, weil der sich weigerte, die Ermittlungen zu möglichen Absprachen einzustellen. In der Affäre ermitteln derzeit mehrere Kongressausschüsse sowie die Bundespolizei FBI und der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller. Er warnte den Sonderermittler außerdem davor, die finanziellen Interessen des Trump-Clans bezüglich Russland zu untersuchen. Comey habe versucht, ihn mit angeblich kompromittierendem Material unter Druck zu setzen und so seinen Verbleib an der Spitze des FBI zu erzwingen, sagte Trump in dem Interview. Trump jr hatte dem Gespräch zugestimmt, nachdem ihm belastende Informationen über die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton versprochen worden waren. Vor allem, da der Justizminister vor einigen Wochen selbst seinen Rücktritt angeboten haben soll.

Den Zufall, dass auch sein Sohn, Donald Trump Jr., nach eigenen Angaben bei einem umstrittenen Treffen mit einer russischen Anwältin über das Thema Adoption gesprochen hatte, nannte Trump im Interview "interessant". Die Sitzung soll am kommenden Mittwoch (16 Uhr MESZ) stattfinden. Kushner erklärte sich bereit, sich am Montag den Fragen des Geheimdienstkomitees zu stellen.

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