Bizarrer Streit: Bürgermeister will nicht für Amris Leiche zahlen

Doch der Streit um die Leiche von Attentäter Anis Amri (†24) schwelt weiter. Die Stadt Sesto San Giovanni, wo Amri kurz vor Weihnachten erschossen wurde, weigert sich, die Rechnung für die Aufbewahrung der Leiche zu zahlen. Und damit begann der Ärger um seinen Leichnam.

Amris Leiche wurde auch nach der Obduktion im nahe gelegenen Mailand aufbewahrt und ist inzwischen an Tunesien überstellt. Nun fordert die Gemeinde, dass der Bürgermeister der Stadt Sesto San Giovanni die Kosten von 2.160 Euro dafür übernimmt. Das Geld seiner Bürger werde "nie" für einen Terroristen benutzt.

Amri hatte am 19. Dezember 2016 einen gekaperten Lastwagen auf einen Weihnachtsmarkt bei der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gesteuert. Sie wurde dann Ende Juni zu einem Mailänder Flughafen gebracht und den Eltern des Tunesiers übergeben.

Bürgermeister Di Stefano schickte nun eine Beschwerde unter anderem an Ministerpräsident Paolo Gentiloni. Das italienische Recht sieht aber vor, dass die Kosten für einen Leichnam, den niemand beansprucht, die Kommune übernimmt, in der die Person gestorben ist.

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