Demokraten warnen vor Einflussnahme auf Russland-Ermittlungen

Russland-Affäre Warum Donald Trumps Rückhalt bröckelt

Dieses Recht hat der US-Präsident grundsätzlich und kann somit späteren Strafverfolgungen vorbeugen.

Wie die "Washington Post" unter Berufung auf Insider schreibt, soll sich Trump bei seinen Beratern informiert haben, inwiefern ihm sein Amt entsprechende Vollmachten verleiht. Der Sonderermittler Mueller und der Senat untersuchten gegenwärtig, ob es eine Mitwisserschaft im Trump-Wahlkampflager gegeben habe.

Bekannt ist, dass sich Trumps ältester Sohn im Juni 2016 mit einer russischen Anwältin und einem Ex-Mitarbeiter der russischen Spionageabwehr traf, um "Schmutz" über die Wahlkampfgegnerin seines Vaters, Hillary Clinton, zu erhalten.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg News hatte berichtet, Mueller prüfe einige der Geschäfte Trumps, unter anderem den angeblichen Verkauf eines Anwesens in Palm Beach für umgerechnet 90 Millionen Franken an einen russischen Oligarchen im Jahr 2008.

Die Anwälte von US-Präsident Donald Trump untersuchen nach eigenen Angaben mögliche Interessenskonflikte von Mitarbeitern von Russland-Sonderermittler Robert Mueller. Sie sollen die politische Zugehörigkeit von Muellers Mitarbeitern, frühere Mandanten, aber auch etwaige Verbindungen zum ehemaligen FBI-Direktor James Comey überprüfen, den Trump Anfang Mai entlassen hatte.

Laut New York Times interessieren sich neben Sonderermittler Mueller auch die Aufsichtsbehörden des Bundesstaats New York für den Fall.

Die oppositionellen Demokraten reagierten alarmiert auf die jüngsten Berichte. "Allein die Möglichkeit, dass der Präsident Begnadigungen in dieser frühen Phase in laufenden Ermittlungen in Erwägung ziehen könnte, ist extrem verstörend", sagte der demokratische Senator Mark Warner, ein hochrangiges Mitglied im Geheimdienstausschuss des Senats. Damit würde eine "fundamentale Linie überschritten". Jay Sekulow, einer der privaten Anwälte des Präsidenten hatte kritisiert, dass solche Ermittlungen den legitimen Rahmen der Untersuchung überschreiten würden.

Einer der Rechtsberater Trumps in der Russland-Affäre, Mark Corallo, trat unterdessen von seinem Posten zurück.

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