Kinderpornos: Neun Verdächtige in Niedersachsen

Schlag gegen Kinderpornografie

Frankfurt/Main. Polizei und Staatsanwaltschaft sind mit einer bundesweiten Razzia gegen die Besitzer von Kinderpornografie vorgegangen. Die meisten Tatverdächtigen leben den Angaben zufolge in Hessen und Niedersachsen, wo die Ermittler jeweils gegen neun Beschuldigte vorgingen. Über die Auswertung der Festplatten, die derzeit noch andauert, könnte sich nachweisen lassen, ob die Beschuldigten im Alter zwischen 18 und 80 Jahren über das Internet Kinderpornografie ausgetauscht haben. Weitere Details zu den Beschuldigten wurden nicht genannt.

Die Aufnahmen zeigten schweren sexuellen Missbrauch von Kindern und Kleinstkindern sowie sexuelle Gewalt gegen Kinder, teilten die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt und das Bundeskriminalamt (BKA) mit.

Wenige Tage nach einem großen Schlag gegen Kinderpornos im Darknet melden die Ermittler den nächsten Erfolg: Die Wohnungen von 67 Tatverdächtigen wurden durchsucht.

Generalstaatsanwaltschaft und BKA teilten mit, dass gegen die Verdächtigen aus nahezu allen Bundesländern bereits seit Anfang des Monats ermittelt wurde.

Um die mutmaßlichen Täter zu identifizieren, hat der US-amerikanische Betreiber der Internet-Plattform mit dem BKA zusammengearbeitet. 14 Verdächtige wurden im Rahmen der Elysium-Ermittlungen festgenommen, zwölf von ihnen wird auch konkreter sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Unter den Opfern sollen auch Babys im Alter zwischen ein und drei Jahren gewesen sein.

Related:

Comments

Latest news

British Open: Südafrikaner Grace schafft Major-Rekord
Der Weltranglistenzweite Hideki Matsuyama (206) aus Japan verbesserte sich durch eine 66er-Runde auf den geteilten fünften Rang. Mit einer starken 65er-Runde hielt Spieth seinen Landsmann Matt Kuchar (202) drei Schläge auf Distanz.

Martin Schulz macht Flüchtlingskrise zum Wahlkampfthema
Schulz schlägt vor, dass andere EU-Staaten Italien gegen finanzielle Unterstützung Flüchtlinge abnehmen. Aus gut gemeinten humanitären Gründen, aber leider ohne Absprache mit unseren Partnern in Europa.

Gedenken an Opfer des Amoklaufes von München
Das Motiv des psychisch kranken Schützen war den Angaben der Ermittler zufolge Rache für jahrelanges Mobbing. Hunderte Menschen, vor allem Jugendliche, kamen zu der Gedenkfeier am Tatort, dem Olympia-Einkaufszentrum.

Auch Senat stimmt für umstrittene Justizreform
Es soll der Regierung unter anderem ermöglichen, Richter am Obersten Gericht abzuberufen und durch eigene Kandidaten zu ersetzen. Man hege schwere Bedenken, hatte Vizepräsident Frans Timmermans vor wenigen Tagen gewarnt.

Hausding erspringt WM-Silber - Wunram im Ziel kollabiert
Am Ende eines großen Kampfes über 1,25 Kilometer hyperventilierte sie. Der 28-Jährige musst sich nur dem Chinesen Xie Siyi geschlagen geben.

Other news