Scaramucci schiesst gegen Trumps Stabschef

Anthony Scaramucci

Der Reporter lehnte das ab.

Dann entgleiste Scaramucci langsam, aber sicher: Im weiteren Verlauf beschimpfte und verunglimpfte Scaramucci den Stabschef des Weißen Hauses, Reince Priebus, und Trumps Chefstrategen Steve Bannon auf einmalige Weise. Priebus sei ein "verdammter paranoider Schizophrener, ein Paranoiac".

Bannon warf er in nicht jugendfreien Worten vor, mithilfe von Trumps Prominenz berühmt werden zu wollen.

Zuvor hatte Scaramucci bereits in einem Interview mit dem US-Sender CNN für Aufregung gesorgt, als er Priebus selbst die Weitergabe von Informationen vorgeworfen hatte. "Der Fisch stinkt vom Kopf her", sagte Scaramucci dem Nachrichtensender CNN und forderte Priebus auf, sich öffentlich zu erklären. "Das sind ich und der Präsident". Er sei sich nicht sicher, ob da noch etwas zu reparieren sei.

Scaramucci erklärte später auf Twitter, er "habe den Fehler gemacht und einem Reporter vertraut. #Sumpf @Reince45." Nach dem Löschen des Tweets stritt Scaramucci ab, dass es sich dabei um eine Drohung an Priebus gehandelt habe. Er werde darum das FBI und das Justizministerium benachrichtigen, obwohl an seinen Finanzen nichts Falsches sei, weswegen "sie sich alle ins Knie ficken können" (Scaramucci). Scaramucci rief daraufhin den Reporter Ryan Lizza an, um zu erfahren, woher dieser seine Informationen hatte.

Die Nachrichtenseite Politico hatte zuvor über die Finanzgeschäfte des ehemaligen Wall-Street-Bankers Scaramucci berichtet.

Seine Äußerungen verbreiteten sich schnell durch die sozialen Medien.

Scaramucci reagierte am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter auf die zahlreichen Berichte über seine Bemerkungen und ruderte heftig zurück. Er benutze manchmal eine "anschauliche" Sprache, davon werde er sich fernhalten, schrieb Scaramucci.

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