Trumps Kommunikationschef irritiert mit Beschimpfungen

Realsatire hat einen Namen Anthony Scaramucci

Und mit seinem Auftreten hat Anthony Scaramucci, der neue Kommunikationsdirektor im Weißen Haus, sich eine Ausnahme von der Regel, dass man mit Namen nicht scherzen solle, redlich verdient. Das berichtet die "New York Times".

Den Angaben zufolge entließ Trump Scaramucci auf Druck seines neuen Stabschefs John Kelly.

Mit der Amtsenthebung Scaramucci reagiere Trump auf den Wunsch seines neuen Stabschefs John Kelly.

Nach Darstellung eines Reporters des "New Yorker" hatte Scaramucci ihn angerufen und vehement bedrängt, seine Quelle für eine Geschichte offenzulegen, andernfalls werde er sämtliche möglichen "Leaker" im Weißen Haus feuern. "Ich werde mich in diesem Bereich zurückhalten, aber ich werde den leidenschaftlichen Kampf für Donald Trump nicht aufgeben". Priebus galt als Erzfeind Scaramuccis.

Mit seiner unflätigen Art dürfte sich Scaramucci innerhalb des Weißen Hauses kaum Freunde gemacht haben: Über Trumps einflussreichen Berater Steve Bannon sagte Scaramucci zum Beispiel in besagtem Interview: "Ich bin nicht Steve Bannon, ich versuche nicht, meinen eigenen Schwanz zu lutschen". Der Kommunikationschef hatte Priebus in einem aufsehenerregenden Interview als "verdammten paranoiden Schizophrenen" bezeichnet und ihn verdächtigt, interne Informationen an die Presse weiterzugeben.

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