Selbstmordanschlag auf Konvoi: Nato bestätigt Opfer

Afghanische Militärfahrzeuge in der Provinz Kandahar

Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, drei Tote seien aus einem der drei gepanzerten NATO-Fahrzeuge geborgen worden.

In Herat protestierten 6000 Schiiten gegen den Anschlag auf die Jawadya-Moschee.

Ein Fahrzeug mit Sprengstoff habe der Attentäter in den Konvoi gesteuert, wie ein Polizeisprecher laut der "Bild"-Zeitung bestätigte".

Bei einem Selbstmordanschlag der Taliban auf einen Nato-Konvoi in Afghanistan hat es Tote oder Verletzte gegeben. Hubschrauber hätten die Opfer weggebracht. Die radikalislamischen Taliban sollen sich laut dem Kurznachrichtendienst Twitter zu der Tat bekannt haben. Der NATO-Einsatz in Kandahar wird von den USA geleitet. Ob Soldaten verletzt oder getötet worden sind, ging aus der Erklärung nicht hervor.

Immer wieder gab es in den vergangenen Tagen dramatische Zwischenfälle: Bei einem Angriff auf eine Moschee wurden 30 Menschen getötet und am Montag gab es einen Angriff auf die irakische Botschaft, wo es zwei Todesopfer gibt.

Zu dem Anschlag bekannte sich am Mittwoch die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die Wut der Schiiten, die mit rund drei Millionen Angehörigen im mehrheitlich sunnitischen Afghanistan eine Minderheit stellen, richtet sich auch gegen die Behörden.

Die Nato hatte Ende Juni die Aufstockung ihrer Truppen in Afghanistan um mehrere tausend Soldaten bekanntgegeben.

Im Rahmen der Operation "Resolute Support" (entschiedene Unterstützung) bildet die Nato afghanische Sicherheitskräfte aus. Die Sicherheitslage in dem Land ist schlecht.

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