Fraport bestätigt Gewinnprognose für 2017

Bisher hatte Schulte offiziell 2 bis 4 Prozent angepeilt, aber selbst schon 64 Millionen Fluggäste in Aussicht gestellt.

Der jüngste Passagieransturm in Frankfurt stimmt den Flughafenbetreiber Fraport jetzt auch offiziell optimistischer für das Gesamtjahr.

Denn Vorstandschef Stefan Schulte rechnet an Deutschlands größtem Flughafen 2017 jetzt mit rund 5 Prozent mehr Fluggästen als im Vorjahr, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Den Betrieb der griechischen Airports hatte Fraport im April aufgenommen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 24 Prozent auf 186 Millionen Euro, das Konzernergebnis sogar um 40 Prozent auf 118 Millionen Euro. Wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht, stieg der Gewinn auf rund 136,9 Millionen Euro.

Deutlich mehr Passagiere und zusätzliches Geschäft an neuen Standorten haben dem Flughafenbetreiber Fraport im ersten Halbjahr einen Umsatzschub gegeben. Das EBITDA soll der früheren Planung zufolge auf rund 980 Millionen bis 1,02 (2016: 1,054) Milliarden Euro sinken, und unter dem Strich dürfte der Flughafenbetreiber nur noch zwischen 310 und 350 (2016: 375) Millionen Euro verdienen.

Zugute kamen Fraport auch gestiegene Erlöse aus Grundstücksverkäufen. Der Börsenwert des Unternehmens, das zu 31 Prozent dem Land Hessen und 20 Prozent der Stadt Frankfurt, hatte erst Anfang August mit 8,1 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht. Das Passagierwachstum am Rhein-Main-Drehkreuz soll angesichts der starken ersten sechs Monate dagegen noch etwas deutlicher zulegen als bisher erwartet. Sie verzeichneten zusammen ein Passagierplus von 11,9 Prozent auf 9,6 Millionen Gäste.

Lichtblicke sieht Fraport an seinem Flughafen in Antalya an der türkischen Riviera. So reisen auch russische Urlauber wieder in die Türkei, und Fraport verzeichnete im ersten Halbjahr auch an seinem Flughafen in St.

Related:

Comments

Latest news

Telekom profitiert von US-Geschäft
Die Deutsche Telekom traut sich dank des brummenden US-Mobilfunkgeschäfts auf Jahressicht etwas mehr operativen Gewinn zu. Das ist zwar weniger als die von Analysten erwarteten 954 Millionen Euro, aber 40,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Der Iran beschwert sich beim Weltsicherheitsrat
Nach dem Beschluss von neuen Sanktionen der USA , hat sich die Teheraner Verwaltung beim Weltsicherheitsrat beschwert. Bereits im Juli hatte das amerikanische Finanzministerium Strafmaßnahmen gegen sechs iranische Firmen erlassen.

Nintendo SNES Classic Mini: Ende des Monats wieder vorbestellbar
Nintendo verkauft seine SNES Classic ab Ende September als Mini-Konsole. Die Vorbestellungen sollen in den USA noch Ende dieses Monats starten.

Trump unterzeichnete neue Russland- Sanktionen
Trump erklärte am Mittwoch, er sei dafür, die Regierungen in Teheran und Pjöngjang für ihr "schlimmes Verhalten" zu bestrafen. Zudem hätte eine verweigerte Unterschrift die Debatte um Russland-Kontakte Trumps und seines Umfelds neuen Auftrieb gegeben.

Take-Two: Exklusive Inhalte unerwünscht, aber es gibt Ausnahmen
Take-Two geht von einem weiteren Wachstum der Serie aus und prognostiziert, dass "NBA 2K18" im aktuellen Geschäftsquartal (1. Dazu zählen First-Party-Spiele, aber auch Inhalte für Spiele anderer Publisher, die über Exklusiv-Deals gesichert werden.

Other news