Maduro verschiebt Sitzung der verfassunggebenden Versammlung

Präsident Nicolás Maduro

Die Firma liefert seit rund zehn Jahren Wahlmaschinen an Venezuela.

Laut den internen Zahlen, die die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag einsehen konnte, hatten am Sonntag bis 17.30 Uhr 3,7 Millionen Menschen ihre Stimme abgegeben.

Oppositionelle Parlamentsmitglieder rufen am Mittwoch in Caracas laut: "Betrug!" Die Regierung hatte nach Schliessung der Wahllokale um 19.00 Uhr erklärt, dass 8,1 Millionen Venezolaner zur Wahl gegangen seien. In den letzten eineinhalb Stunden die Zahl aber noch mehr als zu verdoppeln wäre allerdings beispiellos. "Zu unserem größten Bedauern müssen wir berichten, dass die Zahlen über die Wahlbeteiligung in Venezuela ohne Zweifel verfälscht wurden", erklärte Mugica. Die Chefin der nationalen Wahlbehörde nannte die Vorwürfe "unverantwortlich".

Einer der fünf Direktoren der Wahlkommission äusserte zuvor allerdings Zweifel am regelkonformen Ablauf der Wahl. "Zum ersten Mal, seit ich diese Pflicht für den Staat übernommen habe, kann ich nicht für die Echtheit der genannten Ergebnisse garantieren", sagte Luis Rondón in einer im Internet verbreiteten Erklärung.

Die Opposition hatte zum Boykott der Wahl aufgerufen.

Die Wahlbeteiligung ist entscheidend, weil sie Auskunft gibt über den Rückhalt für die Pläne des sozialistischen Staatschefs Nicolás Maduro.

Maduro hatte die Wahl zur verfassunggebenden Versammlung trotz massiver Proteste im In- und Ausland am vergangenen Sonntag abhalten lassen. Nach der Festnahme von zwei Oppositionsführern machte US-Präsident Donald Trump Maduro persönlich verantwortlich für das Schicksal der in einem berüchtigten Militärgefängnis inhaftierten Politiker. Nach seinem Willen soll sie das ihm feindlich gesinnte Parlament ersetzen und eine neue Verfassung ausarbeiten, um Venezuela aus der seit Monaten anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Krise zu führen. Sie wirft Maduro vor, sich diktatorische Vollmachten sichern zu wollen.

Dieses wird bisher von einem Oppositionsbündnis, darunter der Voluntad Popular von López, dominiert. Das Oberste Gericht teilte mit, es lägen Geheimdienstinformationen vor, wonach die beiden Kritiker Maduros ihre Flucht geplant hätten. Nun soll auch noch bei der Wahl der Mitglieder, die eine Verfassungsreform erarbeiten sollen, geschummelt worden sein.

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