Halbjahreszahlen präsentiert Zulieferer ZF steigert Umsatz und Marge

Der Zulieferer ZF hat das erste Halbjahr mit einem Zuwachs bei Umsatz und Gewinn beendet. Stefan Sommer. "Unsere verbesserte Marge und der solide Cash Flow helfen uns dabei ebenso wie einige neue Kooperationen, mit denen wir unser Technologie-Portfolio abrunden".

Im ersten Halbjahr 2017 setzte ZF insgesamt 18,3 Milliarden Euro um. Unter dem Strich blieben 559 Millionen Euro, 37 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016, wie das Unternehmen am Donnerstag in Friedrichshafen am Bodensee mitteilte. Der Konzern will seine Anstrengungen bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren beschleunigen. "Dies haben wir durch eine gesteigerte operative Performance und realisierte Synergien durch den Erwerb von TRW geschafft". Die Marge - also das Verhältnis des Ebit zum Umsatz - lag bei 6,6 Prozent, obwohl die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) weiter erhöht wurden.

Auch die Schulden, die wegen der Übernahme des US-Autozulieferers TRW aufgelaufen waren, konnten um 684 Millionen Euro verringert werden. Die Eigenkapitalquote stieg um zwei Prozentpunkte auf inzwischen 23 Prozent. Für den Rest des Jahres geht die ZF AG, die auch Werke im Saarland hat, "von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus". "Wir erwarten weiterhin eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als sechs Prozent und eine bereinigte EBITDA-Marge von über zehn Prozent", sagt Finanzvorstand Sauer. "Der Umsatz wird für das Gesamtjahr 2017 über 36 Milliarden Euro liegen", so Sauer.

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