Wem gehört bei Opel die Zukunft?

Opel-/Vauxhall-Chef Michael Lohscheller und der PSA-Vorstandsvorsitzende Carlos Tavares besiegeln den Übergang der Opel Automobile GmbH von General Motors zur französischen Groupe PSA vor einem Opel Insignia vorgestern  Anfang August per Handsch

Abgeschlossene Übernahme: Opel und Vauxhall gehören jetzt zu PSA Opel-Chef Michael Lohscheller und der Vorstandsvorsitzende von PSA, Carlos Tavares (rechts), bekräftigen ihre Partnerschaft vor dem neuen Insignia. "Wir sind stolz darauf, Teil der PSA-Gruppe zu sein". Die Geschäftsleitung von Opel und Vauxhall wird in den kommenden 100 Tagen einen Zukunftsplan erarbeiten.

Fünf Monate nach Bekanntgabe des 2,2 Milliarden Euro schweren Opel-Verkaufs feilen die Unterhändler der bisherigen Mutter General Motors und des neuen Eigentümers PSA noch an Details des Übergangs. Ziel: Einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie einen operativen Gewinn von zwei Prozent bis 2020 und sechs Prozent bis ins Jahr 2026 zu generieren. Seit wenigen Wochen wirbt der demnächst endgültig an den französischen Peugeot-Mutterkonzern PSA verkaufte Autobauer mit dem Spruch "Die Zukunft gehört allen". Mit der Bündelung all unserer Stärken werden wir Opel und Vauxhall in ein profitables Unternehmen verwandeln. Opel bleibt deutsch und Vauxhall bleibt britisch. Damit wird die PSA-Gruppe hinter Volkswagen zum zweitgrößten Automobilhersteller Europas, mit ersten und zweiten Plätzen auf den wichtigsten Märkten. Er wird die Bereiche Entwicklung und Antriebe zusammenführen.

Philippe de Rovira, zuletzt Group Controller bei der PSA-Gruppe, folgt als CFO auf Michael Lohscheller. Die übrigen drei Veränderungen sind ab sofort wirksam.

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