Postfinance beteiligt sich an Wikifolio

Wie das Tochterunternehmen der Schweizerischen Post mitteilt, erwarb es eine Minderheitsbeteiligung an der Finanzinformationsplattform im Social-Media-Stil. Laut Wikifolio übernimmt Postfinance 11 Prozent des Fin-Tech-Start-ups aus Österreich. "Ein entscheidendes Etappenziel der PostFinance ist, bevorzugte Partnerin im Bereich der digitalen Geldanlage zu werden". Wikifolio zeige, wie man durch ein transparentes digitales Angebot eine wachsende Anlegerschicht für Aktien-Investments begeistern kann.

Bei Wikifolio handelt es sich um eine europäische Online-Plattform für Handelsideen von privaten Tradern und professionellen Vermögensverwaltern. Die Social-Trading Plattform gibt es bereits seit fünf Jahren.

Seit 2015 ist die Plattform mit über 18'000 Wikifolios und 6'700 besicherten Wikifolio-Zertifikaten auch für Schweizer Kapitalanleger und Trader verfügbar. Bisher wurden rund 18.000 Wikifolio-Handelsstrategien veröffentlicht und mehr als 6.700 Wikifolio-Zertifikate auf den Markt gebracht. Ein guter Teil der Handelsideen weise mittlerweile einen Track-Record von mehr als drei Jahren vor. "Das wäre ein grosser Mehrwert, denn gerade für selbstständige Anleger sind Wikifolio-Zertifikate äusserst interessante Anlageinstrumente", so Mewes weiter. Trader können ihren Track-Record in Musterdepots u.a.in Schweizer Franken aufbauen.

Vor dem Einstieg der PostFinance sah die Wikifolio-Eigentümerstruktur folgendermaßen aus: Eine Investorengruppe rund um den Wiener Risikokapitalgeber Speed Invest hielt 26 Prozent, der Inkubator des Handelsblatt-Verlags, VHB Ventures (19 Prozent), Wikifolio-Gründer und CEO Andreas Kern (14 Prozent), die Pariser Investmentboutique NewAlpha Asset Management (9 Prozent), der deutsche Finanzdienstleister Lang & Schwarz (5 Prozent) und Business Angels sowie Management (26 Prozent).

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