Keine Mindestabsatzquote für Elektroautos

An einer Ladestation im Zentrum von Leipzig am Augustusplatz stehen Elektroautos- ein Tesla und ein Volvo- zum

Die EU-Kommission plant keine Quotenvorgaben für Elektroautos.

Überlegungen für eine Quote bei Elektroautos wollte die Kommission dem Blatt zufolge nicht kommentieren. Die Höhe einer solchen Quote sei noch offen.

In China gibt es seit geraumer Zeit Pläne, den Autobauern einen Anteil emissionsarmer Fahrzeuge vorzuschreiben.

Ausgangspunkt der Berichterstattung ist eine Passage aus einem Ideenpapier der EU-Kommission von Ende Mai. Die deutschen Autobauer lehnen die mutmaßlichen Pläne der EU ab: "Wir halten derartige Verkaufsquoten grundsätzlich für den falschen Weg", zitiert das Handelsblatt den Verband der Automobilindustrie VDA. Der Absatz von Elektroautos hänge von Faktoren ab, die die Konzerne nicht allein beeinflussen könnten. Eine Sprecherin der Behörde sagte, schadstoffarme Fahrzeuge sollten zwar gefördert werden, aber verbindliche Quoten seien nicht vorgesehen.

Das Bundesverkehrsministerium will nichts von der mittelfristigen Einführung einer Quote. "Wir wollen, dass Deutschland auch in Zukunft das Automobilland Nummer 1 ist", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. "Die EU-Kommission prüft Möglichkeiten zur Förderung kohlenstoffarmer, abgasarmer Energie im Transportsektor", sagte sie. "Mobilität wird künftig neu gedacht, die ganze Autobranche steht daher vor einem großen Umbruch, den sie mit Innovationen meistern wird", ergänzte er. Sie reagierte damit auf einen Bericht des "Handelsblatt". Das Ministerium wolle offen für Technologien bleiben und sich nicht festlegen, welche Antriebsart die Zukunft prägen könnte, so ein Sprecher. "Deshalb plädieren wir an dieser Stelle für Technologieoffenheit", unterstrich der Sprecher.

In dem für die deutschen Autohersteller wichtigen Markt China steht die baldige Einführung einer E-Auto-Quote schon in wenigen Jahren an. Inzwischen ist davon die Rede, dass die Quote 2019 gelten soll und damit ein Jahr später als zunächst geplant.

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