Beobachter befürchten Gewalt bei Wahl in Kenia

Wahlen in Kenia

Nairobi - Das Wichtigste stellten die Meldungen den ganzen Tag an die Spitze: Die Stimmabgabe zur Präsidenten- und Parlamentswahl in Kenia verlief am Dienstag zunächst friedlich. "Schüttelt Hände, teilt ein Essen zusammen und sagt ihnen "Lasst uns auf die Ergebnisse warten", denn Kenia wird noch lange nach dieser Wahl bestehen". Doch nach einem knappen Wahlausgang vor zehn Jahren war das reichste Land in Ostafrika durch blutige Unruhen erschüttert worden.

Obwohl der Wahlkampf über Wochen hinweg weitgehend friedlich blieb, befürchten Beobachter gewaltsame Proteste wie im Jahr 2007.

Im Dorf Il Bissil standen mehrere Hundert Menschen, darunter in traditionelle rote Tücher gekleidete Angehörige der Massai, stundenlang im Dunkeln, bevor die Wahllokale am frühen Morgen öffneten. Damit kein zweiter Wahlgang nötig wird, muss der Wahlsieger mehr als 50 Prozent der Stimmen insgesamt erhalten und mindestens 25 Prozent in der Hälfte von Kenias Regionen.

Am Dienstag werden 180.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein, um die Wahl abzusichern. Tausende Beobachter sollen den Ablauf der Wahlen kontrollieren. Entscheiden mussten sich die Wähler in dem ostafrikanischen Land unter anderem zwischen dem amtierenden Präsidenten Uhuru Kenyatta und seinem Herausforderer Raila Odinga. Behördenmitarbeiter müssen demnach an Orte mit besserem Signal gehen, um die Ergebnisse von dort aus per Satellitentelefon zu übertragen. Das Verbrechen hatte zur Verunsicherung der Wähler beigetragen.

Kenyatta möchte nicht als erster Präsident in die Geschichte Kenias eingehen, dem nur eine Amtszeit vergönnt war. Er war 2013 in den Präsidentenpalast eingezogen. Genau die will Odinga entschlossen bekämpfen, außerdem hat er versprochen, als Präsident günstigen Wohnraum für die rund 48 Millionen Kenianer zu schaffen. Außerdem warf Odinga, der von 2008 bis 2013 Regierungschef war, Kenyatta immer wieder Wahlmanipulation vor. Für Odinga, der bereits zum vierten Mal kandidiert, ist es die womöglich letzte Chance auf das höchste Staatsamt.

"Ich appelliere an alle kenianischen Führer, Gewalt zurückzuweisen und den Willen des Volkes zu respektieren", erklärte Obama am Montag. Zugleich mahnte er die staatliche Wahlkommission, für eine "gerechte, gleiche, transparente, glaubwürdige und friedliche" Abstimmung zu sorgen.

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