Herber Dämpfer für die deutsche Exportwirtschaft

Gut liefen die Geschäfte mit den anderen Euro-Ländern, die um 2,7 Prozent zulegten.

Deutsche Unternehmen lieferten im ersten Halbjahr Waren im Gesamtwert von 638,4 Milliarden Euro ins Ausland. Das waren 6,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Einfuhren legten um 9,2 Prozent auf 516,0 Milliarden Euro zu. Die Ausfuhren in die Länder außerhalb der Europäischen Union - von den Vereinigten Staaten bis China - nahmen dagegen um 1,7 Prozent ab. Im Jahresvergleich gab es bei den Exporte im Juni aber immer noch ein Plus von 0,7 Prozent. Im Mai waren es 110,7 Milliarden Euro gewesen. Sie waren in dem Monat aber auch zweistellig gewachsen. Die Importe fielen sogar um 4,5 Prozent und damit so kräftig wie seit Januar 2009 nicht mehr.

Im Juni 2016 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 24,5 Milliarden Euro betragen.

Überdurchschnittlich um 2,4 Prozent im Vorjahresvergleich kletterten die Ausfuhren in die Europäische Union im Juni. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahmen die Exporte in die Drittländer um 1,7 Prozent ab, die Importe von dort stiegen um 7,5 Prozent, teilten die Statistiker weiter mit.

Der deutsche Außenhandel hat im Monatsvergleich einen deutlichen Dämpfer verzeichnet.

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