Kinder-Medien-Studie 2017 / Trotz Smartphone: Kinder lesen klassisch!

Trotz Internet und Smartphone lesen viele Kinder Bücher

Das geht aus der Kinder-Medien-Studie 2017 hervor - der neuen repräsentativen Untersuchung des Medienkonsums und -nutzungsverhaltens von Kindern in Deutschland.

In Deutschland leben knapp 7,2 Millionen Kinder zwischen vier und 13 Jahren. Für die Untersuchung wurden rund 2000 Interviews mit Kindern und Eltern geführt. Außerdem gab es noch 394 Interviews mit einem Erziehungsberechtigten für die Vier- und Fünfjährigen. Der Studie zufolge konsumieren 61 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren beides mehrmals pro Woche. Damit, so die Autoren, liege das klassische Lesen gleichauf mit Freizeitbeschäftigungen wie Internet und Apps (62 Prozent) - und deutlich vor digitalen Unterhaltungsformen wie YouTube (34 Prozent) und Spielekonsolen (28 Prozent). Ab diesem Sommer ist alles anders: Sechs Verlagshäuser mit Expertise im Kinder- und Jugendsegment, neben Ehapa auch Blue Ocean Entertainment, Gruner + Jahr, Panini, der Spiegel-Verlag sowie der Zeit Verlag, haben sich zusammengeschlossen und geben nun erstmals die neue, in Kinder-Medien-Studie umbenannte Erhebung gemeinsam heraus.

Ein eigenes Smartphone oder Handy besitzen nach Angaben der Studie 37 Prozent der Sechs- bis Neunjährigen, bei den Zehn- bis 13-Jährigen liegt der Anteil bei 84 Prozent.

Allerdings: Andere Studien kommen zu einem weniger optimistischen Bild, was die Nutzung klassischer Medien im Kindesalter anbelangt.

In der Altersgruppe der Sechs- bis 13-Jährigen greifen demnach 61 Prozent mehrmals pro Woche zu Büchern, 55 Prozent lesen Kinderzeitschriften und Comics.

Bei Zeitschriften fällt die Zahl noch geringer aus.

Insgesamt gibt es in Deutschland 5,79 Millionen deutschsprachige Kinder im Alter von 6-13 Jahren und 1,38 Millionen im Alter von 4-5 Jahren. Die KIM-Studie wird seit 1998 regelmäßig herausgeben. Im Vergleich zu anderen Medien wie Fernsehen, Internet oder Radio bewerten mehr Eltern Kindermagazine generell als "sinnvolle" Beschäftigung. In der Studie waren Kinder zwischen 10 und 17 Jahren unter anderem nach ihren Freizeitbeschäftigungen befragt worden ("Womit verbringst Du in der Woche viel Zeit?").

Dass Kinder einen Großteil ihres Taschengeldes in Printmedien wie Zeitschriften und Comics stecken, dürfte ebenfalls eine gute Nachricht für die Verleger und Werbekunden sein. Ein Unterschied, der auch in der Altersgruppe von sechs bis 13 Jahren erhalten bleibt: Mädchen bekommen dann pro Monat im Schnitt gut 41 Euro (pro Jahr 497 Euro), Jungen hingegen fast 44 Euro (pro Jahr 526 Euro). 64 Prozent entscheiden selbst, wie sie ihr Zimmer einrichten (Zehn- bis 13-Jährige: 87 Prozent), 60 Prozent, wie sie ihre Freizeit gestalten (Zehn- bis 13-Jährige: 86 Prozent).

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