Nordkorea-Krise: SMI und DAX schliessen im Minus

Nordkorea-Konflikt gibt «sicheren» Geldanlagen Auftrieb

Der SMI schloss mit einem Minus von 1,48 Prozent bei 9'027,15 Punkten, nachdem es bereits zum Sitzungsbeginn deutlich bergab ging. Zuvor hatten Berichte über große Fortschritte des kommunistischen Staats mit seinem Atom- und Raketenprogramm das Ausland aufgeschreckt. Die Spannungen hätten die Investoren ein wenig aus der zuletzt eingekehrten Ruhe gerissen, erklärte Analyst Mike van Dulken vom Broker Accendo Markets.

An den Finanzmärkten waren vergleichsweise sichere Anlagen gefragt.

Bankenwerte verloren im schwachen Gesamtmarkt überdurchschnittlich. Die Papiere verloren fast 3 Prozent. Die Geschäftsperspektiven des Autozulieferers haben sich nach Einschätzung der Deutschen Bank spürbar aufgehellt. Für RWE-Aktien ging es im Schlepptau um 0,77 Prozent nach oben. Beim Rückversicherer Munich Re hatten geringe Katastrophenschäden und eine Steuergutschrift einen Gewinneinbruch im zweiten Quartal abgemildert. Die Aktien fielen um rund 2,47 Prozent.

Im MDax verloren die Anteile des Chemikalienhändlers Brenntag nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen und einem laut Händlern enttäuschenden Unternehmensausblick mehr als 6 Prozent. Die Anteile von Carl Zeiss Meditec rutschten im TecDax um 5,76 Prozent ab. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 141,29 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,45 Prozent auf 163,91 Punkte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1814 (Montag: 1,1797) US-Dollar festgesetzt.

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