Volkswagen sagt geplante Allianz mit Tata Motor ab

Logo von Tata aus der Automesse in Genf

In indischen Medienberichten hatte es zuletzt bereits geheißen, VW sehe sich im Land nach Teilezulieferern für die konzerneigene Konstruktionsplattform für günstige Autos um.

Volkswagen und der indische Autobauer Tata haben ihre Gespräche über eine strategische Allianz beendet.

Spekuliert wurde etwa über den gemeinsamen Bau eines besonders günstigen Fahrzeugs für Schwellenländer, wie es im VW-Konzern derzeit noch nicht existiert. Sie war im Konzern federführend für die Zusammenarbeit.

Doch daraus wird nun doch nichts. Denn in der knappen von Skoda verbreiteten Erklärung heisst es, beide Unternehmen seien zum Schluss gekommen, "dass zum jetzigen Zeitpunkt sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Synergien nicht im gemeinsam gewünschten Umfang realisiert werden können".

Die Wolfsburger Konzernspitze hatte die Gespräche an Skoda delegiert. Die Tschechen gelten als findungsreich, wenn es um eine kostengünstige Produktion geht.

Volkswagen baut im indischen Werk Pune den den Polo. In Südamerika macht VW das bereits in Eigenregie.

VW hat bei Kooperationsvorhaben in der Vergangenheit nicht immer ein glückliches Händchen gehabt. Nach jahrelangem Streit zogen beide Seiten, die sogar aneinander beteiligt waren, im Frühjahr 2016 mit Schadenersatz-Zahlungen von Suzuki einen Schlussstrich.

Unklar ist nun auch, wie es mit der Tata-Gruppe weitergeht. Nach Querelen an der Spitze des indischen Mischkonzerns sucht der seit einigen Monaten amtierende neue Verwaltungsratschef Natarajan Chandrasekaran offenbar Wege, einige unprofitable und teils hoch verschuldete Bereiche zu verkaufen oder zu verschmelzen.

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